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Modellhaftes Demonstrationsnetzwerk zu Anbau und Verwertung von Lupinen (Verbundvorhaben)

{Project} Modellhaftes Demonstrationsnetzwerk zu Anbau und Verwertung von Lupinen (Verbundvorhaben). [Exemplary demonstration network for expanding and improving cultivation and utilization of lupines.] Runs 2014 - 2017. Project Leader(s): Gefrom, Dr. Annett; Hof-Kautz, Dr. Claudia ; Klischat, Dr. Ulrich and Koch, Wernfried , Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern, D-Dummerstorf .

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Online at: http://www.bundesprogramm.de/fkz=14EPS016

Summary

Das hier beschriebene Verbundvorhaben umfasst folgende Teilprojekte: FKZ 14EPS015, FKZ 14EPS016, FKZ 14EPS017 und FKZ 14EPS018.
Alle in Organic Eprints archivierten Projektbeschreibungen und Veröffentlichungen zu diesem Verbundvorhaben finden Sie unter folgendem Link: http://orgprints.org/id/saved_search/1558.
Mit dem „Modellhaften Demonstrationsnetzwerk zu Anbau und Verwertung von Lupinen“ wird als ein Element der Eiweißpflanzenstrategie des Bundesministeriums das Ziel verfolgt, die Ausweitung des Lupinenanbaus und der Verwertung zu unterstützen. Mit dem Aufbau eines bundesweiten LUPINEN-NETZWERKES soll der Wissenstransfer zum Anbau und zur Verwertung von Lupinen von der Forschung in die Praxis entlang relevanter Wertschöpfungsketten umgesetzt werden.
Unter Leitung der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern beteiligen sich an dem bundesweiten Verbundvorhaben Partner wie die landwirtschaftlichen Landeseinrichtungen der fünf norddeutschen Bundesländer (LLFG ST, LWK NRW, LWK NS, LELF BB), die LMS Agrarberatung GmbH sowie weitere Kompetenzstandorte und Praxisbetriebe.
Ausgehend von der Saatgutbereitstellung über den Anbau bis zur Verwertung werden modellhaft ausgewählte Wertschöpfungsketten für Lupinen unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse, fundierter praktischer Erfahrungen und agrarpolitischer Vorgaben demonstriert.
Im Mittelpunkt des LUPINEN-NETZWERKES stehen Best-Practice-Demonstrationen zum Lupinenanbau, der Aufbereitung und Verwertung von Lupinen in der konventionellen und ökologischen Tierhaltung (Milchkuh, Legehennen, Schwein) sowie innerhalb der Produktveredelung für die Humanernährung.
In den norddeutschen Bundesländern (MV, BB, ST, NI, NW) demonstrieren 21 sogenannte Leuchtturmbetriebe beispielhaft den Lupinenanbau entsprechend verschiedener produktionstechnischer Fragestellungen. Zudem werden unter Berücksichtigung der aktuellen Erkenntnisse aus der Forschung die Verarbeitungs- und Einsatzmöglichkeiten der Lupine entlang der genannten Wertschöpfungsketten aufgezeigt. Darüber hinaus liefern Datenerfassungsbetriebe (ca. 30) schlagbezogene Daten zu Lupinen, Vergleichs- und Nachfrüchten sowie weitere produktionstechnische und ökonomische Praxisdaten. Die in einer zentralen Datenbank zusammengeführten Kennwerte werden durch Projektpartner ausgewertet. Die analysierten Daten sollen Aufschluss über Wirtschaftlichkeit, Vorfruchtwirkung und den gesamten Ökosystemleistungen des Lupinenanbaus geben. Die Auswahl der Betriebe erfolgt über eine öffentliche Ausschreibung.
Ein weiteres Element im LUPINEN-NETZWERK ist die Wissensakquise und der Wissenstransfer zwischen Forschung, Beratung und Praxis. In den einzelnen Bundesländern bestehen an verschiedenen Einrichtungen langjährige Forschungsaktivitäten zum Thema Lupinen, die im LUPINEN-NETZWERK als Kompetenzstandorte zusammengefasst werden sollen. Hierzu zählen Forschungseinrichtungen, Institutionen und Unternehmen, deren Wissen zum Anbau und zur Verwertung von Lupinen in das Demonstrationsnetzwerk einfließen kann. Laufende Forschungsthemen der verschiedenen Kompetenzstandorte werden in die Demonstration und Beratung mit einbezogen. Zum Beispiel werden Ergebnisse der Landessortenversuche vom JKI Groß-Lüsewitz bei Feldtagen genutzt. Eine Beratung für lupinen- und rapsanbauende Betriebe kann aus dem Projekt „Legukraft“ erfolgen. Ein entscheidender Kompetenzstandort ist die Saatzucht Steinach GmbH. Weitere wichtige Themenfelder haben eine hohe Relevanz: Verfütterung von Lupinen (z. B. BÖLN 11OE054, BÖLN 11NA035, BÖLN 11NA034), Behandlungsverfahren von Lupinen, Lupinen in der Humanernährung (Marktstudie Frau Petersen, ProLupin GmbH), Gelbe Lupine (JKI Groß-Lüsewitz „LupiBreed“), Weiße Lupine (Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf), Andenlupine (JKI Groß-Lüsewitz Artenvergleich zur Biomassenutzung), Systemorientierte Kosten-/Leistungsrechnung (Projekt „LeguAN“), Bewertung von Ökosystemleistungen des Lupinenanbaus (ZALF).
Das Wissen und die neu gewonnenen Erkenntnisse rund um den Lupinenanbau und deren Verwertung sollen im Rahmen von Feld-/Hoftagen, Seminaren oder Vortragsveranstaltungen und Lehrfahrten sowie auf Fachkonferenzen einem interessiertem Publikum und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Für die gesamten Wertschöpfungsketten ist die Erstellung eines Leitfadens geplant.
Das „LUPINEN-NETZWERK“ soll als Kommunikationsplattform für landwirtschaftliche und Verarbeitungsbetriebe, Handelsunternehmen, Züchtungs-, Forschungs- und Beratungseinrichtungen dienen. Im Rahmen des Vorhabens ist die Entwicklung eines projekteigenen Internetportals geplant. Das online Lupinenforum soll ein umfangreiches Informationsangebot zu Aktivitäten und Ergebnissen aus der Wissensanalyse und von den Demonstrationsbetrieben für die verschiedenen Zielgruppen bieten, um Landwirte, Einrichtungen und Unternehmen an das LUPINEN-NETZWERK zu binden. Dadurch soll die öffentliche Wahrnehmung des LUPINEN-NETZWERKES gesteigert werden. Die Mengen und Qualitätssicherung für die Wertstoffketten sollen langfristig gesichert werden.
Das komplex angelegte Verbundvorhaben unterstützt und stärkt Wertschöpfungsketten durch standortangepasste und betriebswirtschaftlich sinnvolle Empfehlungen seitens der Züchtungs-, Forschungs- und Beratungseinrichtungen und zeigt Wege der Verwertung auf. Gleichzeitig werden Kontakte zu gewünschten Kooperationspartnern der verschiedenen Netzwerkebenen und Initiativen rund um das Thema Lupine hergestellt.
In Zusammenarbeit mit den Landeseinrichtungen, Demonstrationsbetrieben, Kompetenzstandorten, den Unterauftragnehmern, privaten Beratungsfirmen und mit weiteren Unternehmen werden modellhafte Wertschöpfungsketten in konventioneller und ökologischer Erzeugung und Produkte „ohne Gentechnik“ demonstriert.
Das LUPINEN-NETZWERK soll über die Projektlaufzeit hinaus gepflegt und verstetigt werden, um den Anbau und die Verwertung von Lupinen in Deutschland ökonomisch tragfähig, entwicklungsfähig und somit nachhaltig zu etablieren.
Angaben zur Finanzierung des Projekts finden Sie im Förderkatalog des Bundes unter http://foerderportal.bund.de/foekat/jsp/StartAction.do. Bitte geben Sie in das Suchfeld eine 28 plus das Förderkennzeichen (FKZ) des BÖLN-Projektes ein, z.B. 2808OE212 für das BÖLN-Projekt mit der FKZ 08OE212.

Summary translation

Directed by the State Research Centre of Agriculture and Fishery Mecklenburg-Western Pomerania, several partners participate in the nationwide joint research project, including the agricultural state institutions of the five federal states in Northern Germany (LLFG ST, LWK NRW, LWK NS, LELF BB), the LMS Agrarberatung GmbH, additional expertise facilities and private farms.
The goal of the project 'Exemplary demonstration network for cultivation and utilization of lupines', as an element of the federal ministry's protein crop strategy, is to support the expansion of lupine cultivation and utilization. By building a nationwide lupine network, knowledge transfer regarding the cultivation and utilization of lupine crops starting with research and including practice, along relevant value creation chains, shall be facilitated.
From seed allocation to cultivation and utilization, exemplarily selected value creation chains for lupines, based on scientific findings as well as on sound practical experience and guidelines from farming policy, will be shown.
Best-practice-demonstrations regarding the seed production, cultivation, processing and utilization of lupines , in conventional and organic livestock breeding (dairy cows, laying hens, pig) as well as in the product refinement for human nutrition take centre stage at the Lupine -network.
There are two categories of demonstration farms in the northern states (MV, BB, ST, NI, NW). “Best-Practice-Farms” demonstrate the cultivation of lupines according to different production-related concerns. Various scenarios regarding production techniques will be presented on demonstration fields.
Ways of processing lupines according to the findings of current research along the before mentioned value creation chains will also be shown.
So-called Data-logging farms (approx. 30) provide field-related data on lupines and related crops or follow -up crops as well as additional production-related and economic data from practice. The anonymized statistical values are evaluated by project partners after being consolidated in a central database. The analyzed data shall provide information about economic viability, preceding crop effect and the entire ecosystem activity of lupine cultivation. The provision of a wide range of data from cultivation practice makes a sound evaluation of the cultivation risk possible. The selection of these farms is carried out through a public announcement and a selection process.
An additional element of the lupine network is knowledge acquisition and knowledge transfer between research, consultancy and practice. Longstanding research activities on the topic of lupines, so-called centers of competence located in various states shall be connected. Among these are research facilities, institutions and companies, which combine a know-how regarding the cultivation and utilization of lupines that will contribute to a demonstration network of excellence. Current research topics of the different competence facilities will be included in demonstration and consultancy. Besides knowledge acquisition by the competence facilities, knowledge gain will result from planned R&D projects.
Knowledge and newly gained insight about lupine cultivation and utilization shall be made accessible to an interested audience and public in the context of farm days, seminars, lectures and symposia. Guidelines for the entire value creation chain are to follow
The lupine network shall be complied as a communication platform for farms and trade companies as well as for processing facilities, cultivation farms, research- and information -centers. In the scope of this project, the establishment of an internet portal supporting the project is planned. The online lupine forum shall offer extensive information to selected and interested audiences about activities and results from knowledge evaluation and from demonstration farms, in order to connect farmers, facilities and companies to the network. This will increase public awareness of the lupine network and at the same time secure quantity and quality in value creation chains in the long run.
In its complexity the project supports and strengthens value creation chains through site-specific and economically valid suggestions from cultivation, research and consultancy facilities and points out ways of utilization. Contacts to future partners at different network layers and initiatives around the topic lupines will be established at the same time. The lupine network shall be maintained and kept up beyond project time, in order to establish a sustainable cultivation and utilization of lupines in Germany, economically sound and open to development.

EPrint Type:Project description
Location:FKZ 14EPS016 (Gesamtkoordination des Verbundvorhabens)
Projektleitung: Dr. sc. agr. Hubert Heilmann, Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (LFA MV);
FKZ 14EPS018
Projektleitung: Dr. Claudia Hof-Kautz, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen (LWK NRW)
FKZ 14EPS017
Projektleitung: Dr. Ulrich Klischat, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK NI)
FKZ 14EPS015
Projektleitung: Wernfried Koch, Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Sachsen-Anhalt (LLFG ST)
Keywords:BÖL, BOEL, BÖLN, BOELN, EPS, FKZ 14EPS015, FKZ 14EPS016, FKZ 14EPS017, FKZ 14EPS018, Leguminosen, Körnerleguminosen, Lupine, Lupinenanbau, Pflanzenbau, Ackerbau, modellhafte Demonstrationsnetzwerk, Wertschöpfungskette, Eiweißpflanzenstrategie, Futtermittel, Nahrungsmittel, Demonstrationsbetrieb, Leuchtturmbetrieb, Wissenstransfer, GVO frei, ohne Gentechnik
Subjects: Crop husbandry > Crop combinations and interactions
Farming Systems > Farm economics
Crop husbandry > Production systems > Cereals, pulses and oilseeds
Knowledge management > Education, extension and communication > Technology transfer
Food systems > Produce chain management
Research affiliation: Germany > Federal States > Mecklenburg-Vorpommern > State Research Centre
Germany > Federal States > Lower Saxonia > LK Hannover
Germany > Federal States > Sachsen-Anhalt > Landesanstalt Landwirtschaft
Germany > Federal Organic Farming Scheme - BOELN > Plants > Pflanzenbau
Germany > Federal Agency for Agriculture and Food - BLE - Protein Strategy
Germany > Federal States > Nordrhein-Westfalen > LWK NRW
Germany > Landwirtschaftskammern > LWK NRW
Research funders: Germany > Federal Agency for Agriculture and Food - BLE
Germany > Federal Agency for Agriculture and Food - BLE - Protein Strategy
Related Links:http://www.bundesprogramm-oekolandbau.de, http://www.bundesprogramm.de/fkz=14EPS016, http://orgprints.org/perl/search/advanced?addtitle%2Ftitle=&keywords=14EPS016&projects=BOEL&_order=bypublication&_action_search=Suchen, http://www.lfamv.de , http://www.lwk-niedersachsen.de, http://www.landwirtschaftskammer.de, http://www.llg-lsa.de, http://www.lelf.brandenburg.de, http://www.lms-beratung.de, http://www.saatzucht-steinach.de, http://www.zalf.de, http://orgprints.org/id/saved_search/1558, http://foerderportal.bund.de/foekat/jsp/StartAction.do
Project ID:FKZ 14EPS015, FKZ 14EPS016 , FKZ 14EPS017, FKZ 14EPS018
Start Date:1 October 2014
End Date:31 December 2017
Deposited By: Gefrom, Dr. Annett
ID Code:27932
Deposited On:16 Dec 2014 12:01
Last Modified:16 Dec 2014 12:01

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