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Biodiversität und Ökologischer Landbau gehören zusammen! [Biodiversity and Organic Farming belongs together!]

Rahmann, Gerold (2002) Biodiversität und Ökologischer Landbau gehören zusammen! [Biodiversity and Organic Farming belongs together!]. . Online at <http://www.oel.fal.de/downloads/publikationen/pub_rahmann/083_biodiversitaet.pdf>.

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Online at: http://www.oel.fal.de/downloads/publikationen/pub_rahmann/083_biodiversitaet.pdf

Summary

Einleitung
Auf der Umweltkonferenz der Vereinten Nationen 1992 (Rio-Konferenz) wurde von 153 Staaten und der EU das „Übereinkommen über die Biologische Vielfalt“ (CBD) unterzeichnet. Die Ziele dieses Übereinkommens sind die Erhaltung der biologischen Vielfalt, die nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile und die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus der Nutzung der genetischen Ressourcen ergebenden Vorteile, insbesondere durch angemessenen Zugang zu genetischen Ressourcen.
Zusammenfassung
Die Biotoppflege wird häufig in Verbindung mit dem ökologischen Landbau als Ziel genannt. Vor allem die Politik sieht durch den ökologischen Landbau die gesellschaftliche Erwartung des Erhaltes gefährdeter Biotope hinreichend erfüllt. Damit wird der ökologische Landbau zum Leitbild für einen „integrierten Naturschutz“. Diesem Anspruch stehen die ökologisch wirtschaftenden Betriebe grundsätzlich positiv gegenüber. Die Umsetzung kann als betriebliche Ausgestaltung des „integrierten Naturschutzes“ verstanden werden. Trotzdem ist der Naturschutz auch im ökologischen Landbau kein kostenloses Koppelprodukt. Die Integration naturschutz relevanter Tätigkeiten hat erhebliche Auswirkungen für einen ökologisch wirtschaftenden Betrieb. Insbesondere die Organisation des betrieblichen Ablaufs, die Qualität des Futters, die Leistungen der Tiere und die maschinelle Ausstattung sind betroffen. Folgende Punkte können herausgestellt werden:
• Der Ökologische Landbau sollte klare Richtlinien für eine nutztiergebundene Grünlandpflege haben.
• Der Naturschutz ist auch bei ökologisch wirtschaftenden Betrieben als besondere Leistung zu entlohnen.
• Eine Entlohnung (Pflegeprämien) für den Erhaltung der Biodiversität ist auf einzelbetrieblicher Basis festzulegen.
• Die Beratungsinstitutionen für den ökologischen Landbau sollten naturschutzfachliche Belange als ein wichtiges Themengebiet aufgreifen.


EPrint Type:Web product
Keywords:Biodiversität, Naturschutz, Vielfalt, Nachhaltigkeit, Ressourcen, Bioindikatoren, integrierter Naturschutz, Förderung
Subjects: Environmental aspects > Biodiversity and ecosystem services
Research affiliation: Germany > Federal Research Institute for Rural Areas, Forestry and Fisheries - VTI > Institute of Organic Farming - OEL
Related Links:http://www.oel.fal.de/index.htm?page=/fachgebiete/naturschutz.htm, http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/nachrichten35/35.php
Deposited By: Rahmann, Prof. Dr. Gerold
ID Code:585
Deposited On:02 Jun 2003
Last Modified:12 Apr 2010 07:27
Document Language:German - Deutsch
Status:Published
Refereed:Not peer-reviewed
Additional Publishing Information:Original veröffentlicht in KATALYSE Nachrichten Heft. Nr. 35 1/02 von KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung e. V.

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