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Anfälligkeit für innere Parasiten bei Schaf und Ziege im Hinblick auf Rassen- und Herdenunterschiede

Heckendorn, Felix (2012) Anfälligkeit für innere Parasiten bei Schaf und Ziege im Hinblick auf Rassen- und Herdenunterschiede. In: Parasitologische Fachtagung für biologische Landwirtschaft 2012, LFZ Raumberg-Gumpenstein, pp. 19-21.

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PDF - German/Deutsch
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Document available online at: http://www.raumberg-gumpenstein.at/c/index.php?option=com_docman&task=cat_view&gid=571&Itemid=100103&lang=de


Summary

Infektionen mit inneren Parasiten gehören weltweit zu den bedeutendsten Gesundheitsproblemen von Schafen und Ziegen. Insbesondere führt die Gruppe der Magen-Darm Strongyliden (MDS) zu beträchtlicher Morbidität und hohen ökonomischen Verlusten. Am Beispiel der englischen Schafzuchtindustrie wurde berechnet, dass die jährlichen durch MDS verursachten fi nanziellen Verluste über 103 Millionen Euro ausmachen (Nieuwhof und Bishop, 2005).
Seit den sechziger Jahren wurden MDS mit chemischsynthetischen Medikamenten (Anthelminthika) kontrolliert.
Die häufige und teilweise unsachgemässe Anwendung dieser Antiparasitika führte jedoch in den letzten Jahren zu erheblicher Resistenzbildung der Parasiten gegen verschiedene Anthelminthika-Wirkstoffgruppen beim Schaf (Jackson and Coop, 2000) und bei der Ziege (Rinaldi et al., 2007). Diese Entwicklung hat zur Folge, dass die meisten Schaf- und Ziegenbetriebe massive Probleme mit der MDS-Kontrolle haben und auf gewissen Betrieben herkömmliche Behandlungen kaum noch Erfolg haben.
Diese Situation hat der Erforschung alternativer Strategien zur Kontrolle von MDS starke Impulse verliehen. Verschiedene fütterungsbasierte (Hoste et al., 2006; Houdijk et al., 2012) aber auch weidemanagementbasierte (Githigia et al., 2001; Waller, 2006) Ansätze haben die Möglichkeiten der nicht-medikamentösen MDS-Kontrolle in den letzten Jahren diversifiziert. Verschiedene Forschungsgruppen haben sich auch wieder verstärkt mit älterem Wissen zur Epidemiologie und Infektionsdynamik von MDS befasst; mit dem Ziel, aus diesen Informationen ebenfalls Strategien zur nichtmedikamentösen Kontrolle zu entwickeln. Dabei waren und sind die Unterschiede in Bezug auf die MDS-Anfälligkeit innerhalb einer gegebenen Schaf- oder Ziegenherde/Rasse ein zentrales Element. Im Folgenden werden die Grundlagen und die praktische Bedeutung dieses Phänomens diskutiert.


EPrint Type:Conference paper, poster, etc.
Type of presentation:Paper
Keywords:Kleine Wiederkäuer, Tiergesundheit, Magen-Darm Strongyliden (MDS), Endoparasiten, Antehlminthika, Tierhaltung, Parasiten bei Tieren
Subjects: Animal husbandry > Breeding and genetics
Animal husbandry > Production systems > Sheep and goats
Animal husbandry > Health and welfare
Research affiliation: Switzerland > FiBL - Research Institute of Organic Agriculture Switzerland > Animal Husbandry and Breeding
ISBN:978-3-902559-83-8
Related Links:http://www.fibl.org/de/schweiz/forschung/tierhaltung/forschungsschwerpunkte-tierhaltung.html#c8132
Deposited By: Heckendorn, Dr. Sci. Felix
ID Code:22188
Deposited On:20 Feb 2013 20:17
Last Modified:20 Feb 2013 20:17
Document Language:German/Deutsch
Status:Published
Refereed:Not peer-reviewed

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