<mods:mods version="3.3" xsi:schemaLocation="http://www.loc.gov/mods/v3 http://www.loc.gov/standards/mods/v3/mods-3-3.xsd" xmlns:mods="http://www.loc.gov/mods/v3" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><mods:titleInfo><mods:title>Rice Up: Nutzung von Nebenprodukten aus der Reisverarbeitung. Projektabschlussbericht</mods:title></mods:titleInfo><mods:name type="personal"><mods:namePart type="given">Nina</mods:namePart><mods:namePart type="family">Lamprecht</mods:namePart><mods:role><mods:roleTerm type="text">author</mods:roleTerm></mods:role></mods:name><mods:name type="personal"><mods:namePart type="given">Regula</mods:namePart><mods:namePart type="family">Züger</mods:namePart><mods:role><mods:roleTerm type="text">author</mods:roleTerm></mods:role></mods:name><mods:abstract>Die Erhöhung der Ernährungssouveränität, Ressourceneffizienz, Anbau und Konsum «pflanzlicher» Proteine sind zentral in der Schweizer Ernährungsstrategie. Das Projekt "Rice Up" setzte auf diesen drei Ebenen an: Es schuf eine innovative Lösung für die Integration anfallender Nebenprodukte aus der Reisverarbeitung in die lokale Wertschöpfungskette. Reiskleie und Reisspelzen wurden bisher mehrheitlich kompostiert. In Pilotversuchen wurden diese als Bestandteil von Edelpilzsubstrat getestet. Die Nebenströme Reiskleie und Reisspelze eigneten sich laut Pilotversuchen im Projekt Rice Up als Zutaten für Edelpilzsubstrat, insbesondere für Seitlinge (Pleurotus spp.). Die Versuche wurden mit Rosenseitlingen und grauem Austernseitling durchgeführt, und lassen sich auf verschiedene Seitlinge übertragen. Nur für Kräuterseitling und Schwarze Perle hat sich die Zugabe bisher nicht bewährt. Beim grauen Austernseitling wurde eine Biologische Effizienz von 61 % erreicht (n = 15). Reiskleie wurde dem Substrat zu 15 % der Trockenmasse beigemischt als Ersatz für Lupinenschrot, und Reisspelze machte 36 % aus. Damit ersetzte es ca. die Hälfte der Strohpellets, die üblicherweise verwendete Ligninquelle. Durch die Reisspelze wird das Substrat luftiger und lässt sich schneller und tiefer vom Myzel kolonisieren als das Normalsubstrat. Im neuen Substrat mit integrierten Reisnebenströmen wurden leicht erhöhte Werte von Arsen und Blei gemessen. Wir empfehlen, die Fruchtkörper, die auf dem neuen Substrat wachsen, ebenfalls auf Arsen- und Bleigehalte zu analysieren.</mods:abstract><mods:classification authority="lcc"> Recycling, balancing and resource management</mods:classification><mods:classification authority="lcc"> Produce chain management</mods:classification><mods:originInfo><mods:dateIssued encoding="iso8601">2026</mods:dateIssued></mods:originInfo><mods:genre>Report</mods:genre></mods:mods>