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Gülle besser verstehen – Ergebnisse des Gülleuntersuchungsprojektes 2017

Angeringer, Wolfgang; Weber, Christina and Freudenberger, Gertrude (2017) Gülle besser verstehen – Ergebnisse des Gülleuntersuchungsprojektes 2017. In: Österreichische Fachtagung für biologische Landwirtschaft, 09. November 2017, Bericht HBLFA Raumberg-Gumpenstein 2017, HBLFA Raumberg-Gumpenstein, Raumberg-Gumpenstein, A-8952 Irnding-Donnersbachtal, Raumberg 38, pp. 69-74.

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Summary

Flüssige Wirtschaftsdünger, also alle Formen von Gülle und Jauche, geraten heute gesellschaftlich immer mehr in Kritik. Aus landwirtschaftlicher Sicht steht die verlustarme Ausbringung, vor allem in Hinblick auf gasförmige Stickstoffverluste im Vordergrund. Die Bevölkerung nimmt diese Ausgasungen, vor allem Ammoniak und Schwefelverbindungen als Geruchsbelästigung wahr, wodurch es immer häufi ger zu Auseinandersetzungen kommt. Entsprechend groß war das Interesse der Landwirte, am Gülleprojekt der LK Steiermark teilzunehmen. Die Untersuchung beinhaltete Nährstoffgehalte, Trockenmasse und pH-Wert im NIRS-Schnelltestverfahren. Ziel war es, aus der Fülle an Proben zusammen mit Hintergrundinformationen über die Güllebehandlungen und Systeme auf den Betrieben, Praxisempfehlungen abzuleiten. Die Daten weisen große Unterschiede bei den gemessenen Parametern zwischen den Betriebstypen auf. So zeigte sich der Zusammenhang bei steigendem Wasser- Verdünnungsgrad und reduziertem Ammoniumgehalt, womit sich auch die Ammoniak-Ausgasung reduzieren lässt. Die Zunahme an Stickstoff- und Phosphorgehalt mit steigender Leistung zeigte sich ebenfalls deutlich, während Betriebe mit viel Stroheinsatz höhere Kaliumwerte aufweisen. Diverse Zusätze wie Futterkalk oder das Streuen von Kalk-Magnesium-Steinmehlen zeigen sich in deutlich erhöhten Ca und Mg Werten. Keine eindeutigen Zusammenhänge gibt es hingegen bei Zusätzen wie silikatischen Steinmehlen und Kräuterextrakten und gemessener Parameter. Unbeeindruckt von Betriebssystem zeigte sich auch der pH-Wert als ein wichtiger Einfl ussfaktor auf das Ammonium-Ammoniak-Verhältnis.

Summary translation

Application of liquid organic fertiliser is criticised increasingly by society. The main reason for this unfortunate mood is the unpleasant odour that is likely to occur while spreading. Especially ammonia and sulfur are identified as trigger for bad smell. In an Styrian pilot projekt amongst farmers, agricultural advisors offered them the opportunity to test their slurry in an guided monitoring by using a quick and simple NIRS method. Data of 118 slurry probe show great differences in measured parameters. For example, ammonium concentration decreases together with higher water content. Farms also differ in their performance in milk and cattle production, and therefore nutrient content increases with higher feed input. No influence of additives could be found, although many farmers confirmed effects of different types oft hem.

EPrint Type:Conference paper, poster, etc.
Type of presentation:Poster
Keywords:Rindergülle, Wirtschaftsdüngerbehandlung, Ammoniak, Güllezusätze
Subjects: Animal husbandry > Production systems > Dairy cattle
Animal husbandry > Production systems > Beef cattle
Soil > Nutrient turnover
Environmental aspects > Air and water emissions
Farming Systems > Farm nutrient management
Research affiliation: Austria > Other organizations
ISSN:1818-7722
ISBN:978-3-902849-51-9
Related Links:http://www.raumberg-gumpenstein.at
Deposited By: Angeringer, DI Wolfgang
ID Code:32344
Deposited On:28 Oct 2019 09:36
Last Modified:28 Oct 2019 09:36
Document Language:German/Deutsch
Status:Published
Refereed:Not peer-reviewed

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