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Mischkulturenanbau Praxisversuche 2013

Dierauer, Hansueli; Clerc, Maurice; Böhler, Daniel; Kupferschmid, Cornelia and Rudolf von Rohr, Ramona (2013) Mischkulturenanbau Praxisversuche 2013. Zwischenbericht. Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), CH-Frick .

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Summary

Das Ziel unserer Praxisversuche besteht darin, die Kenntnisse über den Mischfruchtanbau unter Biobedingungen weiter zu vertiefen und für die Landwirte attraktiver zu machen. Die Hauptfrage ist die richtigen Mischungspartner im richtigen Mischverhältnis zusammenzubringen und standardisierte Mischungen zu entwickeln. Die Proteinproduktion steht klar im Vordergrund und das Getreide oder Leindotter soll die Funktion als Stützfrucht bzw. Sekundärpflanze übernehmen. Bisher hat sich die Mischung von Eiweisserbsen und Gerste wegen dem gleichen Abreife-zeitpunkt am besten bewährt. Bezüglich Proteinertrag schliesst die Mischung mit 40 % der normalen Saatmenge Gerste weniger gut ab als die Mischungen mit nur 20 % Gerste. Im Gesamtertrag hingegen liegen die Mischungen mit 40 % Gerste vorne. Durch weniger dominante Gerstensorten könnte das Verhältnis zugunsten der Eiweisserbsen verbessert werden. Deshalb wurden im Jahr 2013 die Versuche mit zwei verschiedenen Wintergerstensorten, einer kurz- und einer langhalmigen, fortgesetzt. Herbstsaaten haben gegenüber den Frühlingssaaten klare Vorteile wie frühere Blüte, bessere Konkurrenz gegen Unkräuter und weniger Schädlinge wie Blattläuse. Dies führt in der Regel zu höheren Erträgen. Als gewichtiger Nachteil der Winterformen hat sich in Jahren mit Temperatu-ren um -15 ° C in Gegenden mit länger anhaltenden Kahlfrösten die mangelnde Winterhärte erwiesen. Davon betroffen sind Wintereiweisserbsen, Winterackerbohnen und Winterhafer. Aus diesem Grund wurde der Schwerpunkt auf neue, winterhärtere Sorten gesetzt. Besonders win-terhart sollen die buntblühenden Eiweisserbsen EFB33 und Arkta sein. Diese haben wir an zwei Standorten zusammen mit Triticale angebaut. Im Weiteren wurde an drei Standorten die Misch-kultur Ackerbohne / Hafer und an einem Standort Lupine / Triticale angebaut. An den Standor-ten mit Frühjahresaussaaten wurden zu Versuchszwecken Eiweisserbsen, Lupinen und Ackerbohnen mit verschiedenen Mischungspartnern wie Lein, Weizen, Hafer, Gerste und Leindotter in Kleinparzellen angebaut. Bei den Ackerbohnen gab es zudem verschiedene Reinsaaten mit neuen Ackerbohnensorten.


EPrint Type:Report
Keywords:Mischkulturen, Mischfruchtanbau, Ackerbau, Getreide, Leguminosen, Eiweisspflanzen
Subjects: Crop husbandry > Crop combinations and interactions
Crop husbandry > Production systems > Cereals, pulses and oilseeds
Research affiliation: Switzerland > FiBL - Research Institute of Organic Agriculture Switzerland > Advisory Service
Deposited By: Dierauer, Dipl. Ing.-Agr. ETHZ Hansueli
ID Code:25997
Deposited On:25 Nov 2015 11:10
Last Modified:30 Sep 2016 10:20
Document Language:German/Deutsch
Status:Unpublished
Refereed:Not peer-reviewed

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