@unpublished{orgprints9119, title = {Konventionelle und organische Lebensmittelzusatzstoffe und m\"ogliche Einfl\"usse auf die Gesundheit }, author = {Ing. V\'\it Syrov\'y}, year = {2006}, keywords = {Zusatzstoffe, Verarbeitung, gesunde Ern?hrung}, url = {http://orgprints.org/9119/}, abstract = {Lebensmittelzusatzstoffe sind schon seit Jahren ein vieldiskutiertes Thema. F?r die Verarbeitung konventioneller Lebensmittel darf man mehr als 310 Zusatzstoffe ben?tzen. Zwischen einzelnen Stoffen gibt es sehr grosse Unterschiede, und das nicht nur in der chemischen Struktur, sondern auch in ihrer Gesundheitswirkung. Zu den Zusatzstoffen geh?ren zwar Naturstoffe (z.B. Vitamine), aber auch chemisch synthetisierte Verbindungen (z.B. synthetische Farbstoffe, Konservierungsmittel usw.).Wer sich mit Naturgesetzen besch?ftigt, ist nicht ?berrascht, dass zwischen der Wirkung von Stoffen aus der Natur und von Menschen hergestellten k?nstlichen Verbindungen, ein unermesslicher Unterschied merkbar ist. Deshalb ist hervorzuheben, dass es nicht ausreicht, nur die Verwendung synthetischer Landwirtschaftschemikalien zu verhindern, sondern es ist auch notwendig, die Verarbeitungsmethoden in der Lebensmittelindustrie zu hinterfragen. In der Lebensmittel-industrie k?nnen wir sehr oft dieselben Verbindungen finden, wie z. B. Kunstd?ngemittel, die in der konventionellen Landwirtschaft verwendet werden. Zu den Enderzeugnissen der Lebensmittelindustrie wird eine betr?chtliche Menge von Phosphaten, Nitraten und anderen Chemikalien zugef?gt. In den Ver?ffentlichungen ?ber biologische Landwirtschaft sind ung?nstige Nachwirkungen beschrieben, welche aus der ?berm??igen Verwendung von Kunstd?ngemitteln und anderer unnat?rlicher Verbindungen hervorgeht. In diesen F?llen spricht man ?ber gesundheits- bedrohenden Kontaminanten, also ?ber Verschmutzungsstoffe, welche ungewollt in unsere Lebensmittelkette kommen. In der Lebensmittelindustrie gibt man manchmal ganz absichtlich gleiche Verbindungen zu den Enderzeugnissen dazu. Von Kontaminanten unterscheiden sie sich aber nur in einer Hinsicht: im Vergleich zu den Lebensraumkontaminanten m?ssen offizielle Zusatzstoffe auf der Endproduktverpackung angegeben werden. Manche von diesen Stoffen geh?ren sogar zu den Giften - als Beispiel k?nnen wir Nitrite erw?hnen, welche im Nitritp?kelsalz zur Konservierung und Farbstabilisation der konventionellen Wurstwaren verwendet werden. Aus diesen Gr?nden darf man bei der biologischen Lebensmittelproduktion synthetische bzw. sch?dliche Zusatzstoffe nicht ben?tzen, sondern nur nat?rliche, welche bei normalen Konsumenten keine offensichtlichen Nebenwirkungen haben. Auch die Anzahl der erlaubten Zusatzstoffe ist viel niedriger: nach der Verordnung EWG Nr.: 2092/91 darf man bei Bioprodukten nur 36 Zusatzstoffe ben?tzen, was fast 9x weniger ist, als bei der konventionellen Lebensmittelverarbeitung. Au?erdem hat man bei den in Bioprodukten erlaubten Zusatzstoffen (nach Beurteilungssystem von 1 = g?nstige Wirkung, bis 5 = ung?nstiger Einfluss) wesentlich niedrigere Durchschnittswerte - 2,5 bio gegen 3,4 in den konventionellen Lebensmitteln - registriert. Auch auf Grund der Reduktion von Zusatzstoffmengen und des Verbotes von ung?nstigen Zusatzstoffen bei Nahrungsmittel, was naturgem?? eine entscheidende Wirkung auf die menschliche Gesundheit hat, gewinnen biologisch erzeugte Lebensmittel stark an Bedeutung. } }