@inproceedings{orgprints9045, title = {Lebensmittelqualit\"at und Biophotonen}, author = {Prof. Dr. Herbert Klima}, year = {2006}, keywords = {Biophotonen, Lednice 2006, Lichtquanten, biologische Systeme, Biolumineszenz}, url = {http://orgprints.org/9045/}, abstract = {Biophotonen sind messbare Lichtquanten aus biologischen Systemen, die aus angeregten elektronischen Zust?nden stammen und physiologische Bedeutung haben .1923 entdeckte der russische Embryologe Alexander Gurwitsch eine ?ultraschwache? Photonenemission aus lebenden Geweben innerhalb des UV Spektrums. Er nannte sie ?mitogenetische Strahlen?, um ihren stimulierenden Effekt auf die Zellteilungsrate zu verdeutlichen. In der modernen Wissenschaft wird diese Lichtemission ?low level luminescence?, ?ultraschwache Biolumineszenz? oder ?ultraschwache Chemolumineszenz? genannt. Mit ?u?erst sensitiven Photonenz?hlsystemen wurden die folgenden Ergebnisse erstellt: ? der Nachweis einer ultraschwachen Photonenemission aus lebenden Geweben ? die Spektralintensit?t (200 ? 800nm) ? eine signifikante Korrelation zwischen biologischen und physiologischen Funktionen und dieser ?low level luminescence? ? der Nachweis des nicht-thermischen Charakters und der Koherenz dieser Strahlung Popp nannte diese Strahlen ?Biophotonen?, um die Quantennatur dieses Ph?nomens zu betonen und sie von der allgemeinen Biolumineszenz zu differenzieren. Jede lebende Zelle erzeugt eine bestimmte Art von ultraschwachem Licht zur Selbstregulierung und Koordination mit allen anderen Zellen. Inzwischen hat sich die ?Biophotonik? zu einem der aussichtsreichsten Bereiche der modernden Wissenschaft und Technologie entwickelt. In Zellkulturen konnte gezeigt werden, dass Photonen? je nach Wellenl?nge ? Zellteilungen und Wachstum entweder stimulieren oder reduzieren k?nnen. Da Biophotonen physiologische Bedeutung und Auswirkung haben, reflektiert die Emissionsintensit?t den physiologischen Zustand von Zellen bzw. Organismen. Somit er?ffnet die Biophotonenmessung ein neues Feld f?r ganzheitliche Lebensmittel-qualit?tsforschung bei Vergleichsuntersuchungen. Im Falle von Stressbelastung oder von Wachstumsprozessen werden erh?ht Biophotonen entsprechender Wellenl?ngen emittiert. Es besteht eine enge Verbindung zur verz?gerten Lumineszenz, die dem angeregten Zustand des koherenten Photonenfeldes entspricht. Wenn angeregte Zust?nde besser gehalten werden k?nnen, so werden weniger Photonen emittiert (eine Art hyperbolischer Abfall) und die biophysikalische Qualit?t des Lebensmittels wird als h?her erachtet. Diese spontane Biophotonenemission und die Photolumineszenz kann man heranziehen, um Lebensmittel aus verschiedenen Anbau- und Verarbeitungssystemen zu unterscheiden. An den Beispielen von Hafer- und Weizenkeimlingen, Karotten und Rindfleisch wird dies demonstriert. } }