title: Elektrochemischer Qualitätstest mittels P-Wert creator: Kappert, DI Rita subject: Food security, food quality and human health description: Zum Leben gehört Atmung, die immer auch Oxidation bedeutet. Zwar sind im menschlichen Körper zahlreiche Schutzmechanismen eingebaut, aber im Alterungsprozess nimmt deren Wirkung ab. Zusätzlich negativen Einfluss nehmen z.B. Umweltgifte, ungesunder Lebensstil, Stress. Der P-Wert ist eine Faustzahl, die die Aktivität der Elektronen angibt, und wird aus den drei Parametern Redoxpotential, elektische Leitfähigkeit und pH-Wert errechnet. Je niedriger der zahlenmäßige Messwert, umso höher die Kraft der Elektronen, reduzierend zu wirken. Woher kommt das Verfahren? • entwickelt durch den Hydrologen Prof. L.C. Vincent 1935 • anfangs eingesetzt in der Hydrologie, • Instrument ganzheitlicher Medizin und Tumorforschung, • Einsatz bei Qualitätsforschung gärtnerischer Produkte. In neuerer Zeit wird das Verfahren angewendet, um das, was traditionelle Analysen nicht nachweisen können, sichtbar zu machen: das Lebendige im Lebensmittel. Je lebendiger ein Lebensmittel, umso eher ist es ein Mittel zum Leben. Durch die zugeführte Reduktionskraft des Lebensmittels (bzw. seiner Elektronen) – so lautet die These – wird der Oxidation durch Atmung, Alterung, Stress etc. entgegengewirkt. Insbesondere frische Lebensmittel aus biologischer Produktion zeigten schon häufig im Test ihre Überlegenheit. Die Methode beschreibt die Verteilung der Energie(ströme) im System; tatsächlich wird sie auch ermittelt als elektrische Leistung und angegeben in elektrischer Einheit (µW). • Das Redoxpotential beschreibt den Zustand von oxidativem zu reduktivem Milieu im untersuchten Medium; wo Oxidation, dort auch Reduktion und umgekehrt. • Der pH-Wert gibt den Säuregrad der Probe an, d.h. wie viele Protonen freigesetzt sind; er entscheidet gleichzeitig darüber, welches der zahlreichen Redoxsysteme aktiv ist. • Die Leitfähigkeit (in mS) gilt als Maß freier Ionen in Lösung; sie ist der Kehrwert des Widerstandes (in Ohm gemessen); der Widerstand als solcher gibt Auskunft über den Widerstand, den ein System zugeführtem Strom entgegensetzt bei der Weiterleitung in seinen Zellen. Je höher also der Widerstand, umso fester, straffer, jünger, gesünder die Probe; und umgekehrt. „Je reduzierter ein Lebensmittel ist, desto niedriger ist zwar auch der zahlenmäßige Messwert, desto grösser aber ist zugleich sein reduktives Leistungsvermögen, die „Sprungbereitschaft“ der Elektronen. Und umso wertvoller ist es aus elektro-chemischer Sicht.“ (H.Heinrich, Ch. Rey, 1997) Referenzen: Heinrich Hermann, Rey Christa (1997): „Lebensmittelqualität und Elektrochemie“, S. 49, in: Vom Lebendigen in Lebensmitteln, M. Hoffmann [Hrsg.], Deukalion-Verlag Meltsch, Barbara; Kappert, Rita; Jezik, Karoline (2005): Verbraucherakzeptanz und Qualitätsmerkmale von verschiedenen handelsüblichen Säften. In: Deutsche Gesellschaft für Qualitätssicherung (pfl. Nahrungsmittel) e.V.: 40. Vortragstagung, 14.-15.03.2005, Karlsruhe, D, 96-100 Kappert, Rita, Meltsch, Barbara (2005): Introducing a complementary investigation method concerning f&v quality and human health, International Symposium on Human Health Effects of Fruits and Vegetables, FAV Health 2005, 17.-20.08.2005, Quebec, in Vorbereitung date: 2006 type: Conference paper, poster, etc. type: NonPeerReviewed format: application/pdf identifier: http://orgprints.org/9037/1/Kappert_Lednice_2006.pdf identifier: Kappert, DI Rita (2006) Elektrochemischer Qualitätstest mittels P-Wert. [Electrochemical Quality test using the P-Value Determination.] 6. Europäische Sommerakademie für Biolandwirtschaft, Lednice na Moravé, CZ, 29.06. - 01.07.2006. relation: http://orgprints.org/9037/