%A Regine Koopmann %A Peter Fischer %J Bioland %T K?nstliche Besamung von Ziegen %X Anders als bei Rindern und Schweinen ist die k?nstliche Besamung (KB) in der deutschen Ziegenzucht bislang ein kaum ?bliches Verfahren. Hauptursachen daf?r sind der Umfang und die Strukturen der Zuchtpopulationen sowie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen f?r die Z?chter. Andere L?nder wie Frankreich, Schweiz, Spanien oder auch Schweden zeigen jedoch, dass durch konsequente Besamungszucht der z?chterische Fortschritt erheblich gesteigert werden kann. Durch den Spermaeinsatz verschiedener Vatertiere kann wirksam der Inzuchtproblematik im Bestand begegnet werden. Gerade Halter kleinerer Best?nde k?nnen so ohne eigenen Bock, dessen Geruchsbel?stigung nicht zu untersch?tzen ist, ihre Herde optimal reproduzieren. Ein genauso wichtiges Argument f?r die k?nstliche Besamung bei Ziege und Schaf ist die Gesunderhaltung der Herde. Zugekaufte Zuchttiere bergen immer das Risiko, Krankheitserreger einzuschleppen. Mit der beste Sicherheit gegen das Einschleppen resistenter Parasiten. Im anderen Fall m?ssen alle Zukaufstiere, wie z.B. B?cke, sofort wirksam behandelt werden (vollausdosiertes Pr?parat aus der Gruppe der Makrozyklischen Laktone und danach noch ein Levamisole-Pr?parat) und ?ber mindestens drei Wochen aufgestallt bleiben. Erst nachdem wiederholte Kotproben negativ verlaufen sind, kann man relativ sicher sein, dass keine Endoparasiten eingeschleppt werden. %N 06 %K goats, artificial insimination %P 14-15 %D 2005 %I Bioland Verlag GmbH %L orgprints8948