creators_name: Buchecker, Kirsten creators_name: Mahnke-Plesker, Sylvia type: report datestamp: 2006-06-06 lastmod: 2009-08-20 14:32:48 metadata_visibility: show title: Öko-Geschmacks-Siegel – Entwicklung, Implementierung und Kommunikation eines sensorischen Bewertungsmodells für ökologische Lebensmittel ispublished: unpub subjects: 2security subjects: 5markets subjects: 4processing full_text_status: public keywords: BÖL, BOEL, FKZ 02OE559, Sensorik, sensorisch, Geschmack, Lebensmittelqualität, Qualitätsbewertung, sensorische Unterschiede, Produktbewertung, Geschmacksunterschiede abstract: Die Ergebnisse des Projektes „Öko-Geschmacks-Siegel“ sind auf großes Interesse bei Händlern, Produzenten, Verbänden, Bewertungsgesellschaften und Presse gestoßen. Es handelt sich um die erste größere wissenschaftliche Untersuchung zu sensorischen Unterschieden zwischen ökologisch und konventionell verarbeiteten Produkten und deren Ursachen. Die Fragestellung zu diesem Projekt kam aus der Praxis. Naturkostläden und Produzenten stellten fest, dass Konsumenten von konventionellen Lebensmitteln ökologische Produkte als sehr ungewohnt, z. T. sogar als verdorben empfinden. Alles was von ihren normalen sensorischen Eindrücken abweicht, empfinden Verbraucher als ungewohnt, unnatürlich oder künstlich. Dies hat teilweise auch Einfluss auf die Vorgehensweise der Bewertungsgesellschaften. Das Projekt verfolgte daher die Intention, die Unterschiede zwischen ökologisch und konventionell erzeugten Lebensmitteln aufzuzeigen und die Unterschiede darstellbar zu machen. Die deskriptive Analyse hat sich als effektivste Methode zur Ermittlung der sensorischen Unterschiede erwiesen. Die Darstellung in Spiderwebs ermöglicht eine direkte Gegenüberstellung der sensorischen Profile von ökologischen und konventionellen Lebensmitteln. Diese Beschreibungen können von Händlern zur Beratung eingesetzt werden. Die gefundenen technologischen Ursachen erlauben den Herstellern, ihre Produkte zu optimieren. Aus den Spiderwebs lassen sich auch sensorische Bewertungsschemen ableiten. Zum Aufbau der Bewertungsbögen können daraus die Begriffe für die Produktbeschreibungen und die Intensitäten entnommen werden, in der die Produkte als akzeptiert gelten. Ein Training der eingesetzten Prüfer ist notwendig, wenn diese nicht über Erfahrungspotenzial mit ökologisch erzeugten Produkten verfügen. Dieses Vorgehen ermöglicht eine deutliche Objektivierung der Produktbewertung führen und die Marktposition der ökologisch erzeugten Lebensmittel nachhaltig verbessern. date: 2003-12 date_type: published institution: Bremerhavener Institut für Lebensmitteltechnologie und Bioverfahrenstechnik refereed: never referencetext: • (1) Hrsg. Mechthild Busch-Stockfisch, Praxishandbuch Sensorik in der Pro-duktentwicklung und Qualitätssicherung (Ergänzungslieferung), B. Behr´s Verlag, Stand Oktober 2003 o (2) Hrsg.: MUNLV des Landes Hessen, EG-Verordnung Ökologischer Land-bau - Eine einführende Erläuterung mit Beispielen. 3. Auflage, 5/2003, 179 S., Düsseldorf. • (3) Hrsg. H. –A. Kurzhals, Lexikon Lebensmitteltechnik, B. Behr´s Verlag, 1. Auflage 2003 • (4) Hrsg. Täufel/Ternes/Tunger/Zobel, Lebensmittel-Lexikon, B. Behr´s Ver-lag 3. Auflage 1993 • (5) Hrsg: Bundesanzeiger: Deutsches Lebensmittelbuch Leitsätze 2000, Jahrgang 51, 23.12.1999, Nr. 243a, Bundesanzeiger Verlag, Köln • (6) Hrsg: Belitz, H.-D. und W. Grosch: Lehrbuch der Lebensmittelchemie, Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, 3. Auflage, 1987 citation: Buchecker, Kirsten and Mahnke-Plesker, Sylvia (2003) Öko-Geschmacks-Siegel – Entwicklung, Implementierung und Kommunikation eines sensorischen Bewertungsmodells für ökologische Lebensmittel. [Eco Taste Mark - a scheme for the sensory assessment of organic foods.] [ Unpublished, ] document_url: http://orgprints.org/8595/1/8595-02OE559-ttz-buchecker-2003-geschmackssiegel.pdf