%S Schlussbericht %A Christine Arncken %T Samenfeste M?hrensorten im Vergleichsanbau mit Hybridsorten %X Hybridz?chtung ist seit Mitte des letzten Jahrhunderts weltweit auf dem Vormarsch. Im Bio-Landbau hat sie jedoch Gegner, die neben politischen, ethischen und ?kologischen Bedenken f?rchten, dass durch sie die innere Qualit?t von Kulturpflanzen leidet (Arncken 2005). Manche Bio-Z?chter wie die SATIVA (CH) und der Verein Kultursaat e.V. (DE) setzen ganz auf offenbest?ubende (OP-) Sorten, wof?r die Z?chtung auch weniger aufwendig ist, und nehmen daf?r evtl. Nachteile (Ertrag, Sortierung) in Kauf. Wir fragten uns, wie gro? die Unterschiede zwischen den resultierenden Sortentypen bei M?hren des Nantaise-Typus derzeit sind. Beim Vergleich ?ber beide Jahre fanden wir inkonsistente Trends f?r 12 der erhobenen 26 Parameter: im einen Jahr waren die Populationssorten besser, im anderen die Hybridsorten. Dies war der Fall f?r Krautertrag, titirierbare S?ure, Glucose, Fructose, Verh?ltnis Monosaccharide/Disaccharide, f?r die Mineralstoffe P, K, Ca sowie die Degustationsnoten f?r Aroma, S?sse, Bitterkeit und Gesamtnote. Damit erwiesen sich die oft als Parameter f?r innere Reife herangezogenen Werte Verh?ltnis Monosaccharide/ Disaccharide, Aroma, S?sse und Gesamtnote in der Degustation als nicht geeignet, um die Sortentypen in unserem Versuch zu differenzieren. Die Hybridsorten hatten in beiden Jahren tendenziell h?here Ertr?ge, St?ckgewichte, Marktausbeuten, TS-Gehalte, TS-Ertr?ge, Carotingehalte sowie Saccharose- und Gesamtzuckergehalte. Die Populationssorten hatten in beiden Jahren tendenziell h?here Proteingehalte, Aschegehalte, Mg- Gehalte sowie eine bessere Degustationsnote f?r die Textur. Keiner der ?ber beide Jahre konsistenten Unterschiede war in beiden Jahren signifikant. %D 2006 %K Anbautechnik einj?hrige Kulturen, Z?chtungsbegleitforschung, Hybridversuch Karotte, Biosaatgut, Hybridversuch %I Forschungsinstitut f?r biologischen Landbau (FiBL) CH-Frick %L orgprints8564