@phdthesis{orgprints850, title = {Regionales Gemeinschaftsmarketing f\"ur \"Oko-Lebensmittel - dargestellt am Beispiel der Konzeption des Zeichens "\"Oko-Qualit\"at, garantiert aus Bayern" [Regional cooperative marketing for organic products - the concept of the label "\"Oko-Qualit\"at, garantiert aus Bayern" (regional organic label from Bavaria) as an example]}, school = {Technische Universit\"at M\"unchen (TUM) in Freising-Weihenstephan}, author = {Burkhard Schaer}, publisher = {Verlag Dr. Kovac, Hamburg}, year = {2001}, series = {\"Oko-Management - Studien zur \"okologischen Betriebsf\"uhrung}, keywords = {Bayern, Markt, regionales Gemeinschaftsmarketing, Lebensmitteleinzelhandel, LEH, Naturkosthandel, Fachhandel, Wettbewerb, Ern?hrungswissenschaft, Konsumentenverhalten, Marketing, Agrarpolitik}, url = {http://orgprints.org/850/}, abstract = {Wie stellt sich der deutsche und bayrische Markt f?r ?ko-Lebensmittel im europ?ischen Vergleich dar? Wo liegen seine Schw?chen, wo seine St?rken? Kann regionales, gemeinschaftliches Marketing dazu beitragen, die Marktposition der heimischen ?ko-Erzeugung zu verbessern? Und wie kann man dieses Gemeinschaftsmarketing effizient strukturieren? Auf diese Fragen antwortet die vorliegende Arbeit auf der Basis von Forschungsergebnissen aus den Jahren 1997 bis 2000. Der ?ko-Markt in Deutschland und Europa, die Grundz?ge des Konsumentenverhaltens und eine Einf?hrung in das gemeinschaftliche Marketing bei Lebensmitteln werden einleitend dargestellt. Aus dieser Literaturschau werden die Verbraucherverwirrung durch starke Marktzersplitterung und der zunehmende Wettbewerb auf dem europ?ischen Markt deutlich - Faktoren, die f?r ein gemeinschaftliches Marketing sprechen. Die empirischen Untersuchungen reichen von der Ebene der landwirtschaftlichen Erzeugung ?ber die ?ko-Ern?hrungswissenschaft und den Handel bis hin zum Konsumentenverhalten. Die heimische ?ko-Ern?hrungsindustrie hat gro?e Probleme bei der Anpassung an die Erfordernisse des konventionellen Lebensmitteleinzelhandels. Trotzdem sieht sie gute Perspektiven, auch aufgrund der guten Marktentwicklung im Bereich des ?ko-Fachhandels. Aus dem Vergleich mehrerer ?ko-Marketing-Konzeptionen im In- und Ausland k?nnen notwendige Erg?nzungen des heimischen Gemeinschaftsmarketings abgeleitet werden. Eine breit angelegte Verbraucherbefragung in Bayern weist die gro?e Beliebtheit von ?ko-Produkten nach, deckt aber auch eine Schw?che auf: Die Verbraucher haben wenig Vertrauen in die Bezeichnung "?ko". Den Vermarktern von ?ko-Lebensmitteln ist es bisher nicht gelungen, das hohe gesetzliche Schutzniveau, das ihre Produkte genie?en, an die eigene Kundschaft zu vermitteln. Die Auslobung der regionalen Herkunft von ?ko-Lebensmitteln scheint in der Verbraucherwahrnehmung die Glaubw?rdigkeit des ?ko-Angebots abrunden zu k?nnen. Abschlie?end schildert der Autor die aktuelle EU-Rechtslage zur Auslobung der regionalen Herkunft und zeigt, dass im Gemeinschaftsmarketing f?r ?ko-Produkte auch unter den ver?nderten Rahmenbedingungen relativ viel Spielraum bleibt. An die Konzeption des Gemeinschaftsmarketings wird die Empfehlung gerichtet, trotz der bekannten Einschr?nkungen auf der Ebene der Marketing-Instrumente (wo fast nur Kommunikation betrieben werden kann) auf eine verbindliche, durchg?ngige Festlegung von Zielen und Strategien Wert zu legen. Dadurch wird auch die Einf?hrung moderner Controlling-Systeme erleichtert. Ausgehend von diesen konzeptionellen Gedanken wird an die heimische Agrarpolitik die Empfehlung gerichtet, einen umfassenden Entwicklungsplan f?r den ?kologischen Landbau aufzulegen. Von einem derartigen politischen Leitbild kann eine Schubwirkung auf den ?ko-Markt ausgehen, wie das Beispiel anderer europ?ischer L?nder zeigt.} }