%A Florian Gerlach %T Aufzucht von Junghennen ausgew?hlter Hybridlinien im ?kologischen Landbau %X F?r den Bereich der Z?chtung und Aufzucht von Legehybriden im ?kologischen Landbau wird die Diskrepanz zwischen Zielen und Entwicklungsstand aufgezeigt. Die Zuchtfirmen der Legehybriden beginnen, den Markt alternativer Haltungssysteme wahrzunehmen. Die ?kologische Aufzucht befindet sich in Bezug auf Umfang und Tiergerechtheit noch in den Kinderschuhen. Im Rahmen eines mehrj?hrigen Projekts, das Legehybriden unter Praxisbedingungen des ?kologischen Landbaus vergleicht, werden Bedingungen und Leistungen einer Aufzucht dargestellt und ausgewertet. Je eine Gruppe brauner Legehybriden der Linien Dekalb Gold, Shaver Starcross 577-SL und Tetra-SL wurde auf einem Aufzuchtbetrieb des ?kologischen Landbaus aufgezogen. Am Versuch waren 3099 Tiere beteiligt (Dekalb: 1244, Shaver: 699, Tetra: 1156). Die Aufzuchtbedingungen wurden detailliert aufgenommen. K?rpergewicht, Befiederung und Verletzungen wurden von der ersten bis zur achten Lebenswoche w?chentlich, danach in zweiw?chigem Abstand stichprobenartig erhoben. Die Haltungsbedingungen wiesen M?ngel in Hinblick auf Tiergerechtheit und Beeinflussung der Leistungsentwicklung auf. Die Tierentwicklung weist auf einen deutlichen Einfluss der Haltungsunterschiede hin, die zwischen den Gruppen bestanden. Der Zustand vor allem des Gefieders spiegelte die unterschiedlichen Haltungsbedingungen der Gruppen wider. Die Gruppe Shaver mit den besten Bedingungen u.a. in Bezug auf Besatzdichte, Einstreu, Stalleinrichtung und Stallklima hatte ein relativ gutes Federkleid ohne Verletzungen. Tetra und Dekalb mit untereinander vergleichbaren Haltungsbedingungen zeigten eine wesentlich schlechtere Befiederung und wiesen im Verlauf der Aufzucht Verletzungen auf. Alle drei Gruppen blieben bez?glich Gewichtsentwicklung und Gleichm??igkeit hinter den Zielgewichten der Zuchtfirmen zur?ck. Die Gewichtsdifferenz zur 20. Lebenswoche war bei Tetra am geringsten, bei der Gleichm??igkeit schnitt Dekalb am g?nstigsten ab. Die Gewichtsentwicklung gibt einige Hinweise auf Haltungseinfl?sse, wies aber keine ?berm??igen Unterschiede auf. Neben m?glichen Herkunftsunterschieden ist vor allem die Gestaltung der Aufzucht f?r eine Bew?ltigung der in der ?kologischen Gefl?gelhaltung verbreiteten Schwierigkeiten entscheidend. Bemerkungen zu Praxisversuchen und Hinweise auf den weiteren Verlauf des Projekts schlie?en die Arbeit ab. %D 1999 %K Junghennen, Aufzucht, Federpicken, Kannibalismus, Hybridz?chtung, Legehennen, K?ken. %I Universit?t-Gesamthochschule Kassel %L orgprints781