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    <thesistype>Diplomarbeit</thesistype>
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          <family>Daub</family>
          <given>Holger</given>
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    <title>Zum Wesenhaften der Natur: Versuch einer Annäherung</title>
    <ispublished>unpub</ispublished>
    <subjects>
      <item>1organics</item>
      <item>history</item>
    </subjects>
    <keywords>Naturgeist, Naturgeister, Naturwesen, Wesen, Geist, Natur, naturverbunden, Elementarwesen</keywords>
    <abstract>Das Anliegen der vorliegenden Arbeit ist es, einen Einblick in die historischen und gegenwärtigen Aspekte des Themas zu bieten und landwirtschaftsrelevante Bezüge von Naturwesen darzustellen. Im Literaturteil wurden dafür schriftliche Quellen gesichtet, um einen Zeitraum von etwa 2000 Jahre zu überblicken. Aus den vorliegenden Ausführungen läßt sich erkennen, daß die Vorstellungen von Naturwesen sowohl auf einer philosophischen Ebene (wie Marsilio Ficino, Paracelsus und Rudolf Steiner) bearbeitet und systematisiert wurden, in den Vorstellungen, den Märchen und Legenden der "einfachen Leute" auftauchen, aber auch einzelne Künstler, zum Beispiel in der Romantik, sich diesen "Wesen" annahmen und sie in eine künstlerische Form verwebten. &#13;
 &#13;
Aus den Interviews geht deutlich hervor, daß bei den von mir befragten Personen vielfältige Herangehensweisen an das Thema gibt, die mit dem individuellen Standpunkten des Betrachters zusammenhängen. &#13;
Außerdem sei an dieser Stelle noch einmal auf Paracelsus, Rudolf Steiner und Marco Pogacnik verwiesen, deren Begriffe und Vorstellungen von den Gesprächspartnern aufgegriffen wurden, um eigene Erfahrungen mit Elementarwesen und den persönlichen Zugang zu diesem Bereich für sich begrifflich faßbarer zu machen. Dies geht aus vielen Interviews deutlich hervorgeht.&#13;
Das Miteinbeziehen von Elementarwesen in den jeweiligen Betrachtungs- und Erfahrungshorizont bewirkt eine Veränderung, sowohl auf der Ebene des Persönlichen, als auch auf der des Umgangs mit der Natur. Ob diese Veränderungen und Wirkungen, die zum Teil in der Natur dadurch abgelesen werden, alle naturwissenschaftlichen Untersuchungen standhalten können, bleibt dahingestellt. Deutlich ist auf alle Fälle, daß die betreffenden Menschen ein gesteigertes Erlebnis einer Ganzheitlichkeit, Verbundenheit und eines im Einklang-Sein im Umgang mit der Natur spüren. Es ist deshalb zu vermuten, daß sie aus diesem Grund ein ausgeprägteres Maß an Erfülltheit und Zufriedenheit demgegenüber empfinden, was sie tun. Daraus wird ersichtlich, daß das Miteinbeziehen von Elementarwesen in das Leben und die Arbeit durchaus eine psychologische Komponente hat (das Wohlbefinden und die Lebensqualität betreffend), auf die F.B. und O.S. zu sprechen kommen. In der Arbeit ist dieser Gesichtspunkt aber ansonsten nicht weiter vertieft worden. Die konkreten Auswirkungen auf das Leben und die Tätigkeit der Interviewpartner ist im Auswertungsteil der Interviews herausgearbeitet worden. &#13;
Die Natur wird als Wohnstätte von Wesen erlebt, die in ein partnerschafliches Verhältnis in den Umgang mit einbezogen werden. Daraus resultiert ein erweiterter Ökologiebegriff , dem eine weniger selbstbezogene menschliche Haltung zu Grunde liegt. Es geht nicht mehr nur um einen Funktionserhalt der Natur zum Nutzen des Menschen. Die Natur wird nicht nur als lebendig, sondern mit Empfindung und Bewußtsein ausgestattet erlebt. Partnerschaftlichkeit im Umgang mit der Natur bekommt dadurch eine neue Dimension, weil sie sich nicht an eine abstrakte Vorstellung anlehnt, sondern im Partner ein reales, wesenhaftes Gegenüber hat. Baut nicht gerade darauf eine wirkliche, konkret erlebbare Partnerschaft auf?&#13;
Dafür spielt der Austausch von Erfahrungen und die Weiterentwicklung von Fähigkeiten eine besondere Rolle. Ich wünsche mir, daß gerade die Menschen in der Landwirtschaft, die nach diesen Ansätzen suchen, ein solches Forum bilden und möchte mit meiner Diplomarbeit dazu einen Beitrag leisten.</abstract>
    <date>2003</date>
    <date_type>published</date_type>
    <institution>Universität Kassel, Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften</institution>
    <department>Institut für soziokulturelle Studien (ISOS), Fachgebiet Soziale Ökologie</department>
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http://www.bibliothek.wiwi.uni-kiel.de/etexte/ELFEN.html &#13;
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http://www.dwelle.de/dpradio/bildung/ blickpunkt/archiv/Be32&#13;
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