@unpublished{orgprints696, title = {Zum Wesenhaften der Natur: Versuch einer Ann\"aherung}, school = {Universit\"at Kassel, Fachbereich \"Okologische Agrarwissenschaften}, author = {Holger Daub}, year = {2003}, keywords = {Naturgeist, Naturgeister, Naturwesen, Wesen, Geist, Natur, naturverbunden, Elementarwesen}, url = {http://orgprints.org/696/}, abstract = {Das Anliegen der vorliegenden Arbeit ist es, einen Einblick in die historischen und gegenw?rtigen Aspekte des Themas zu bieten und landwirtschaftsrelevante Bez?ge von Naturwesen darzustellen. Im Literaturteil wurden daf?r schriftliche Quellen gesichtet, um einen Zeitraum von etwa 2000 Jahre zu ?berblicken. Aus den vorliegenden Ausf?hrungen l??t sich erkennen, da? die Vorstellungen von Naturwesen sowohl auf einer philosophischen Ebene (wie Marsilio Ficino, Paracelsus und Rudolf Steiner) bearbeitet und systematisiert wurden, in den Vorstellungen, den M?rchen und Legenden der "einfachen Leute" auftauchen, aber auch einzelne K?nstler, zum Beispiel in der Romantik, sich diesen "Wesen" annahmen und sie in eine k?nstlerische Form verwebten. Aus den Interviews geht deutlich hervor, da? bei den von mir befragten Personen vielf?ltige Herangehensweisen an das Thema gibt, die mit dem individuellen Standpunkten des Betrachters zusammenh?ngen. Au?erdem sei an dieser Stelle noch einmal auf Paracelsus, Rudolf Steiner und Marco Pogacnik verwiesen, deren Begriffe und Vorstellungen von den Gespr?chspartnern aufgegriffen wurden, um eigene Erfahrungen mit Elementarwesen und den pers?nlichen Zugang zu diesem Bereich f?r sich begrifflich fa?barer zu machen. Dies geht aus vielen Interviews deutlich hervorgeht. Das Miteinbeziehen von Elementarwesen in den jeweiligen Betrachtungs- und Erfahrungshorizont bewirkt eine Ver?nderung, sowohl auf der Ebene des Pers?nlichen, als auch auf der des Umgangs mit der Natur. Ob diese Ver?nderungen und Wirkungen, die zum Teil in der Natur dadurch abgelesen werden, alle naturwissenschaftlichen Untersuchungen standhalten k?nnen, bleibt dahingestellt. Deutlich ist auf alle F?lle, da? die betreffenden Menschen ein gesteigertes Erlebnis einer Ganzheitlichkeit, Verbundenheit und eines im Einklang-Sein im Umgang mit der Natur sp?ren. Es ist deshalb zu vermuten, da? sie aus diesem Grund ein ausgepr?gteres Ma? an Erf?lltheit und Zufriedenheit demgegen?ber empfinden, was sie tun. Daraus wird ersichtlich, da? das Miteinbeziehen von Elementarwesen in das Leben und die Arbeit durchaus eine psychologische Komponente hat (das Wohlbefinden und die Lebensqualit?t betreffend), auf die F.B. und O.S. zu sprechen kommen. In der Arbeit ist dieser Gesichtspunkt aber ansonsten nicht weiter vertieft worden. Die konkreten Auswirkungen auf das Leben und die T?tigkeit der Interviewpartner ist im Auswertungsteil der Interviews herausgearbeitet worden. Die Natur wird als Wohnst?tte von Wesen erlebt, die in ein partnerschafliches Verh?ltnis in den Umgang mit einbezogen werden. Daraus resultiert ein erweiterter ?kologiebegriff , dem eine weniger selbstbezogene menschliche Haltung zu Grunde liegt. Es geht nicht mehr nur um einen Funktionserhalt der Natur zum Nutzen des Menschen. Die Natur wird nicht nur als lebendig, sondern mit Empfindung und Bewu?tsein ausgestattet erlebt. Partnerschaftlichkeit im Umgang mit der Natur bekommt dadurch eine neue Dimension, weil sie sich nicht an eine abstrakte Vorstellung anlehnt, sondern im Partner ein reales, wesenhaftes Gegen?ber hat. Baut nicht gerade darauf eine wirkliche, konkret erlebbare Partnerschaft auf? Daf?r spielt der Austausch von Erfahrungen und die Weiterentwicklung von F?higkeiten eine besondere Rolle. Ich w?nsche mir, da? gerade die Menschen in der Landwirtschaft, die nach diesen Ans?tzen suchen, ein solches Forum bilden und m?chte mit meiner Diplomarbeit dazu einen Beitrag leisten. } }