%T Monitoring von Bodenkennwerten in der Umstellung auf ?kologischen Landbau im Trockengebiet Ost?sterreichs %X Im Jahr 1997 wurden 26 ha der Versuchswirtschaft in Gro?-Enzersdorf nahe Raasdorf auf die ?kologische Wirtschaftsweise umgestellt. In einer Voruntersuchung wurde die Variabilit?t von Bodeneigenschaften in einem groben Raster erhoben und daraufhin eine vergleichsweise nach den Bodeneigenschaften homogene Versuchsfl?che von 4 ha f?r das Bodenmonitoring ausgew?hlt. Zur differenzierten Analyse und Bewertung der Bodenentwicklung nach Ablauf einer Fruchtfolgerotation wurde ein Fruchtfolgegliederversuch mit fruchtfolgebedingter (Luzerneanteil: ohne, 1 Jahr, 2 Jahre) und nutzungsbedingter (Mulch und Schnitt) unterschiedlicher C- und N-Anlieferung angelegt. Das Monitoring erfolgte mittels Gel?ndeaufnahmen (3 Profilgruben), parzellenscharfen Untersuchungen (2 x 28 Par-zellen) auf der Fl?che (Gel?ndemessungen, Bohrstockproben und Spatenproben) und nachfolgenden Laboranalysen. Der Standort ist durch geringe Niederschl?ge (ca. 550 mm) und tiefgr?ndige Tschernoseme aus fluviatilem L?? ?ber Feinsand, ?ber Schotter gekennzeichnet. Die Fl?che ist im Relief, hinsichtlich Horizontm?chtigkeiten, Textur und daraus resultierenden Eigenschaften (z.B. Was-serleitf?higkeit) heterogen. Diese Heterogenit?t konnte bei der Versuchsanlage durch Blockbildung teilweise ber?cksichtigt werden. Dar?ber hinaus k?nnen Bodeneigenschaften wie der Tongehalt als Covariablen bei varianzanalytischen Auswertungen ber?cksichtigt werden und so der auf Fl?chenheterogenit?t zur?ckzuf?hrende Varianzanteil vermindert werden. F?r die statistische Auswertung nachfolgender Untersu-chungen gibt das Bodenmonitoring unverzichtbare Hinweise. Die Ergebnisse finden Eingang in zwei derzeit auf der Fl?che durchgef?hrte Projekte (zur N-Fixierungsleistung und Wassernutzung von Futterleguminosen und zur Mykorrhizierung von Winterweizen). Die Ergebnisse zeigen, dass die N?hrstoffvorr?te f?r die kommenden Jahre ausreichen, sodass eine Zufuhr von au?en auf der derzeit viehlos bewirtschafteten Fl?che nicht erforderlich ist. Die Humusgehalte sind f?r eine biologische Bewirtschaftung als zu gering zu bewerten, anezische Regenw?rmer fehlen und die Oberbodenstruktur zeigt erhebliche M?ngel auf. Demnach ist die Humusproduktion zu steigern und die Strukturstabilit?t des Bodens zu verbessern. Die Ausbringung von anezischen Regenw?rmern ist zu ?berdenken. Die Ergebnisse geben Anlass dazu, das Monitoring in den kommenden Jahren insbesondere nach dem Anbau der Luzerne zu intensivieren. Ebenso bietet sich eine on farm Untersuchung auf den meist noch j?ngeren Biobetrieben im Marchfeld an, um auch f?r die Praxis den Handlungsbedarf in der Fruchtfolgegestaltung und den Anbauma?nahmen in der Phase der Umstellung zu konkretisieren. %K Ackerbau, Pflanzenbau, Bodenuntersuchungen, Bodenmonitoring %I Department f?r Nachhaltige Agrarsysteme BOKU Wien %L orgprints6399