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  "title": "pro-Q-Projekt in der Schweiz. Bestandsbetreuung von Milchviehbetrieben",
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  "keywords": "Mastitis, Pro-Q, Bestandes- und Komplementärmedizin",
  "abstract": "Mastitis beeinflusst sehr stark die Lebensdauer von Milchkühen und die Wirtschaftlichkeit der Milchviehhaltung. Zur Behandlung und Vorbeugung werden häufig Antibiotika eingesetzt.Verbraucher erwarten jedoch, dass in der Tierhaltung im Bio-Landbau auf diese verzichtet wird. Eine Minimierung des Einsatzes chemisch-synthetischer Arzneimittel ist in der Schweizer wie in der EU-Bio-Verordnung vorgeschrieben. Prävention und Komplementärmedizin sind den herkömmlichen Therapiemethoden, also auch Antibiotika, vorzuziehen. Letztere sind nur im Notfall erlaubt, wenn die anderen Maßnahmen nicht greifen. Der präventive Einsatz von Antibiotika ist verboten. In der Praxis wird dieses Kaskadenmodell nicht auf allen Bio-Betrieben umgesetzt – viele praktizierende Tierärzte sind nicht komplementärmedizinisch ausgebildet und behandeln deshalb in erster Linie nach herkömmlichen Methoden. Viele Landwirte, die lieber homöopathisch behandeln wollen, bilden sich mithilfe von Fachbüchern und Kursen fort und nehmen die Behandlung ihrer Tiere selbst in die Hand. An diesem Konfliktpunkt setzt das pro-Q-Projekt an, das seit Mitte 2003 am Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), Frick, durchgeführt wird.1 Ziel des Projekts ist die Verminderung des Antibiotikaeinsatzes in der Eutergesundheitskontrolle unter Beibehaltung beziehungsweise Verbesserung der Milchqualität durch gesündere Kühe. Dies soll gemeinsam mit Landwirten und Hoftierärzten realisiert werden. Erste Auswertungen der Betriebsentwicklung zeigen, dass meist schon im ersten Jahr leichte Verbesserungen der Eutergesundheitssituation zu verzeichnen sind. Dabei sind bei Betrieben mit schlechter Ausgangslage die Effekte deutlicher als bei denen mit zu Beginn relativ guter Eutergesundheit. Die durchschnittliche Milchleistung stieg größtenteils leicht an, die durchschnittliche Nutzungsdauer verlängerte sich in den meisten Betrieben bereits im ersten Jahr und sank nur in wenigen Betrieben aufgrund von Sanierungsmaßnahmen (Klocke et al., 2005).Vergleicht man diese Ergebnisse mit denen des Vorgängerprojekts, sind deutliche Parallelen in der Entwicklung zu sehen. Überdies werden stärkere Effekte im zweiten Projektjahr erwartet (Notz et al., 2005).",
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  "publication": "Ökologie und Landbau",
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