@misc{orgprints6283, title = {Situationsanalysen zum Parasitenbefall bei Tieren auf Biobetrieben }, keywords = {parasites, livestock, Parasitenbefall}, url = {http://orgprints.org/6283/}, abstract = {Stand der Forschung: Bei den Wiederk?uern sind die Unterschiede zwischen der Haltung auf biologisch und konventionell gef?hrten Betrieben geringer als bei Schweinen und Gefl?gel und entsprechend ist auch eine vergleichbare parasitologische Situation zu erwarten. Eine zweij?hrige Untersuchung des FiBL auf 34 Bio-Milchviehbetrieben ergab einen geringen Befall der K?he und Rinder mit Magen-Darm-W?rmern; das Niveau des Befalls mit anderen untersuchten Endoparasitenarten lag ebenfalls unter den erwarteten Werten (H?rdegen et al., in prep.). Bei den kleinen Wiederk?uern ist die Parasitensituation u.a. aufgrund der weit verbreiteten Resistenzen gegen Anthelminthika prek?rer. Dort tr?gt die laufende Bestimmung des Parasitenbefalls auf Betriebsebene, wie sie vom Beratungs- und Gesundheitsdienst f?r Kleinwiederk?uer in Zusammenarbeit mit dem FiBL angeboten wird, zu einem gezielten Einsatz von Anthelminthika bei. Bei Nicht-Wiederk?uern ergaben Skandinavische Untersuchungen teilweise massiv h?here Infektionsniveaus bei Biotieren als bei Tieren in konventioneller Haltung (Permin et al., 1999; Thamsborg et al., 1999). Erste Untersuchungen des FiBL deuten darauf hin, dass die Problematik in Schweizer Biobetrieben nicht so gravierend ist (Fritz & Nanzer, in prep.). Problemstellung: Auf Biobetrieben ist haupts?chlich aus zwei Gr?nden mit erh?hten parasit?ren Problemen zu rechnen: einerseits kommen die Tiere durch die geforderte Weide- und Auslaufhaltung vermehrt in Kontakt mit Parasiten; andererseits sind prophylaktische medikament?se Behandlungen verboten. Eine Analyse der Situation bei den verschiedenen Nutztierarten auf Biobetrieben ist deshalb aus ?bergeordneter Sicht, und bei besonders anf?lligen Tierarten auch auf Betriebsebene, wichtig. Ziele: -Dokumentation und Bewertung des Parasitenbefalls bei verschiedenen Nutztierarten auf Biobetrieben -Betriebsspezifische Erhebungen der Parasitenproblematik als Grundlage f?r gezielte antiparasit?re Massnahmen Methode: Am FiBL werden im Rahmen des BGK-Parasiten?berwachungsprogramms j?hrlich rund 1700 Kotproben von Kleinwiederk?uern aus ca. 200 Betrieben untersucht. Die Auswertung dieser Daten erlaubt Aussagen ?ber die Befallssituation und Behandlungen auf Bio- und konventionellen Betrieben. Der Parasitenbefall bei Rindern, Schweinen und Gefl?gel auf Biobetrieben wird durch gezielte Untersuchungen in ausgew?hlten Betrieben erhoben. Aktuelle Projekte: -Endoparasitenbefall beim Rind -Endoparasitenbefall bei kleinen Wiederk?uern -Parasitenbefall bei Nicht-Wiederk?uern} }