%T Praxis?berpr?fung und Optimierung von Peronospora- und Oidiumbek?mpfungsma?nahmen im ?kologischen Weinbau - Alternativen zum Einsatz von Kupfer und Schwefel %X Aus langj?hrigen Erfahrungen und der kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen den Herstellerfirmen, den beteiligten Betrieben und den Lehr- und Versuchsanstalten sowie ECO-CONSULT als wissenschaftlicher Koordinator der Versuchsdurchf?hrung, wurden in den Untersuchungsjahren 2002/2003 auf drei Standorten (Trier, Landau und Korb) Versuche zur Peronosporabek?mpfung sowie auf einem Standort (Korb) Versuche zur Bek?mpfung von Oidium angelegt. Die Auswahl der eingesetzten Mittel ergab sich aus dem aktuellen Stand der Zulassung von Pflanzenst?rkungs- Schutzmittel sowie Neu- und Weiterentwicklungen der Firmen., so dass immer die aktuellsten Pr?parate f?r die Praxis getestet werden. Durch diese enge Zusammenarbeit ist es m?glich die Ergebnisse unmittelbar sowohl in der Beratung (Field days, Beraterinformation) wie auch in der Weiterentwicklung und Kommerzialisierung durch die Firmen einzusetzen. Ergebnisse Die Witterungs- und Infektionsbedingungen f?r Peronospora waren im Versuchsjahr 2002 extrem g?nstig f?r das Auftreten der Peronospora. Schon sehr fr?h traten erste Befallssymptome an den Bl?ttern als ?lflecke auf. Die Hauptinfektionszeit lag um die Bl?te sowie im Zeitraum Fruchtansatz bis Erbsengr??e der Beeren. In der unbehandelten Kontrolle waren schon fr?h ann?hernd alle Trauben befallen. Es zeigt sich, dass unter den unterschiedlichen Bedingungen die eingesetzten Versuchspr?parate sowohl gute als auch unzureichende Wirkung hatten. Ein direkter Vergleich ist daher sehr schwierig. Dennoch zeigt sich, dass je nach Befallssituation die Varianten 9 x Kupfer in einer Gesamtkupferaufwandmenge von 3 kg die gleiche Wirkung zeigte wie die Pr?parate MYCO-SIN VIN, Ulmasud und Ulmasud VP. Im Versuchsjahr 2003 trat nur zu Beginn der Bl?tezeit vereinzelt Peronospora auf. Infolge der Witterungsbedingungen kam es zu keinem st?rkeren Befall. In der Versuchsanlage Trier trat, wie auch insgesamt im Anbaugebiet, verst?rkt Schwarzf?ule auf. Bei der Bonitur zeigten sich positive Ergebnisse bei den Pr?paraten: Frutogard, Phyto-Algin Super sowie MYCO-SIN VIN. Der Wirkungsgrad lag gegen?ber der reinen Schwefelbehandlung bei ?ber 60%. Oidium trat in den beiden Versuchsjahren nur zum Ende der Vegetation an den Bl?ttern auf. Neben Botrytis wurde in der Versuchsanlage Landau Nussdorf Weingut Rummel zus?tzlich noch auf Sauerf?ule sowie Penicillium bonitiert. Penicillium ist ein terti?rer Schw?che ? F?ulnisparasit, der sich zusammen mit Botrytis auf den Trauben ansiedelt. Penicillium stellte in den letzten Jahren zusammen mit Sauerf?ule eine nicht unerhebliche Beeintr?chtigung des Lesegutes und somit auch der Weinqualit?t dar. Bei der Bonitur ergaben sch vergleichsweise geringe Befallswerte, die sich aber nach den anschlie?enden Niederschl?gen deutlich verst?rkten. Die Befallswerte lagen zwischen 12 und 26%. Ebenso ist das Auftreten von Sauerf?ule zwischen den Boniturergebnissen deutlich angestiegen. Der Befall lag bei 40%. Die Variante Ulmasud VP zeigte sowohl im Befall durch Botrytis, Penicillium wie auch Essigs?ure die geringsten Befallswerte. Gerade im Befall mit Penicillium und Essigs?ure waren die Unterschiede zwar statistisch nicht ab zu sichern aber doch um 50% geringer als in der Variante OekoFluid. %K B?L, BOEL, FKZ 02OE516, Pflanzenst?rkungsmittel, Kupferminimierungsprogramme, ?kologischen Weinbau, Bek?mpfungsma?nahmen, Regulierung, Peronospora, Tonerdepr?parate VPMSW, Milsana (Staudenkn?terichextrakt), Ulmasud, ?koFluidP, Funguran, Kupfer-Standard, Schwefel, CUEVA, Kupferpr?parate, Oidium, Pilzvorbeuge, Pilzvorbeuge VP (Fenchel?l-Extrakte), OIKOMB (Wasserglas-Fenchel?l), Natriumhydrogencarbonat, Botrytis, plant strengthening medicactions, copper minimising programs, organic viticulture, combat measures, regulation, clay preparations, sulphur, copper standard, copper preparations, fungus prevention, fennel oil extracts, waterglass fennel oil, bi-carbonate %I ECO-CONSULT- Internationale Beratung im ?kologischen Weinbau %L orgprints5850