@misc{orgprints5702, title = {\"Okologische Schweineproduktion: Struktur, Entwicklung, Probleme, politischer Handlungsbedarf}, keywords = {B?L, BOEL, FKZ 02OE175, Schwein, Schweine, Schweinehaltung, Schweineproduktion, Status Quo, Betriebszweigsauswertung, pig, pigs, pig rearing, pork production, evaluation of industry branch}, url = {http://orgprints.org/5702/}, abstract = {Zur Darstellung des Status-Quo der ?kologischen Schweineproduktion wurden Akteure entlang der Wertsch?pfungskette befragt. Anhand der Interviews stellte sich heraus, dass je nach befragter Gruppe verschiedene Defizite in der Kette aufgezeigt werden konnten bzw. Verbesserungsvorschl?ge diesbez?glich formuliert wurden. So ?u?erten die ?kologisch wirtschaftenden Erzeuger Verbesserungsbedarf haupts?chlich in der F?tterung, den Stallhaltungssystemen, in der Investitionsf?rderung f?r artgerechte Stallbausysteme sowie in der F?rderung von Absatzma?nahmen durch Verbraucheraufkl?rung wie z.B. Werbung. Die Berater stellten die gr??ten Defizite fest bei der Akzeptanz der Betriebszweigauswertung, dem Gesundheits- und Hygienemanagement und der Futtermitteloptimierung. Futtermitteluntersuchungen, die im Rahmen dieses Projektes durchgef?hrt wurden, weisen im Mischfutter f?r die Sauen, Ferkel und Mastschweine zum Teil erhebliche Abweichungen auf, was h?here Kosten und Leistungsdepressionen zur Folge hat. Au?erdem zeigte sich, dass bis heute nur 38% der Betriebe EU-VO-konforme Ausl?ufe f?r ihre Schweine bereitstellen. Die Berater glauben, dass aufgrund hoher Investitionskosten diesbez?glich bis 2010 ein F?nftel der M?ster und ein Drittel der Ferkelerzeuger die ?kologische Schweinehaltung aufgeben werden. Die Betriebszweigauswertungen (27 Mastschweinehalter/17 Ferkelerzeuger) 2002/2003 zeigen sehr stark schwankende Leistungen, besonders in der Ferkelerzeugung, die zum gr??ten Teil nicht kostendeckend sind. Bei den M?stern h?ngt das schlechte Ergebnis von den konventionellen Verk?ufen und den auch i.d.R. auch nicht kostendeckenden ?kologischen Schlachtschweinepreisen ab. Die Studie zeigt einen immensen Forschungs- und Beratungsbedarf auf. Es werden zahlreiche, zum Teil sehr konkrete Ma?nahmen vorgeschlagen, die dazu beitragen k?nnten, die wirtschaftliche Lage der Erzeuger zu verbessern.} }