%T F?tterung und Fleischqualit?t des Schweines %X F?tterung, Haltungsbedingungen und Gesundheit der Muttersau, des Ferkels und des Mastschweins sind von fundamentaler Bedeutung, um eine wirtschaftlich effiziente Schweinefleischproduktion zu gew?hrleisten. Die Schwerpunkte des Projektes liegen im Bereich der technologischen Fett- und Fleischqualit?t sowie der Tiergesundheit, mit dem Ziel die relevanten produktionstechnischen Parameter bzw. L?sungsans?tze f?r die Schweineproduktion zu erarbeiten: 1) Magerfleischanteil und Fettzahl: In der Schweizerischen Schweineproduktion wird die "Qualit?t" der Schlachtk?rper anhand zweier Kriterien - Magerfleischanteil (MFA) und Fettzahl (FZ) - festgelegt. Da der MFA und die FZ positiv miteinander korreliert sind, besteht die Gefahr, dass bei Preiszuschl?gen f?r einen hohen MFA gleichzeitig auch Abz?ge wegen einer zu hohen FZ zur Folge haben. Gleichzeitig verdeutlicht der Einbezug der FZ als Qualit?tsmerkmal die Schwierigkeit den Erwartungen der Fleischverarbeitung (ges?ttigtes Fett) und den W?nschen aus Sicht der Humanern?hrung (Erh?hung des Anteils an unges?ttigten Fetten) gerecht zu werden. 2) Safthalteverm?gen und Farbe / Farbstabilit?t von frischem Schweinefleisch: Das Safthalteverm?gen und die Farbe bzw. die Farbstabilit?t w?hrend der Lagerung sind wichtige Qualit?tsmerkmale von frischem Schweinefleisch, da sie das Kaufverhalten des Konsumenten an der Ladentheke beeinflussen. Produktionstechnische Einflussfaktoren die diese Merkmale beeinflussen sollen besser verstanden werden damit sie gezielt beeinflusst werden k?nnen. 3) Mycotoxine im Futter der Zuchtsau und Ferkel: Laut Meinung von Schweinehaltern und Tier?rzten werden in der Schweiz viele Fertilit?ts- und Gesundheitsst?rungen beim Schwein durch mycotoxinhaltiges Futter, Raufutter und Einstreumaterialien verursacht, obwohl selten hohe Kontaminationen im verd?chtigen Futter gefunden werden. 4) Richtlinien f?r die Fl?ssigf?tterung: Bedingt durch das reiche N?hrstoffangebot bietet Fl?ssigfutter einer Vielzahl von Mikroorganismen ein optimales Medium zur Vermehrung. Bei ungehindertem Wachstum unerw?nschter Mikroben, kann ihre Zahl explosionsartig ansteigen und beim Schwein betr?chtliche gesundheitliche St?rungen wie Durchfall und Bl?hungen mit Todesfolgen hervorrufen. Richtlinien zur Stabilisierung und der Lagerung der Futtersuppen sowie zur Reinigung der Fl?ssigf?tterungsanlagen existieren nicht. 5) Alternative Produktionssysteme mit Schweinen: Erste Erfahrungen mit der Rationengestaltung in Freilandhaltung von Mastschweinen wurden in einem Vorprojekt gesammelt. Dabei zeigte sich, dass bedingt durch die stark schwankenden N-Gehalte im Weidefutter, die Anforderungen an das Erg?nzungsfutter bez?glich Aminos?uren hoch sind. Die Effekte dieser Produktionsform auf die Schlachtk?rperqualit?t und somit die Wirtschaftlichkeit, sowie auf die Bodenstruktur und die Nachfolgekulturen sind nicht gekl?rt. In den folgenden Jahren werden diese ?berpr?ft und quantifiziert. Mast von Jungebern als Alternative zur Kastration bedarf objektiver Methoden zur Ermittlung des Ebergeruchs. Diese werden in einer Vorstudie erarbeitet. 6) Bedeutung des Angebotes an Kalzium und Phosphor f?r Skelettausbildung und Leistung des Schweines: Im Hinblick auf eine geringe Belastung der Umwelt mit Phosphor (P) aus Schweineexkrementen wurde der P- Gehalt von Schweinerationen deutlich reduziert. Aus der Praxis wird von zunehmenden Problemen mit spontanen Knochenbr?chen bei Jungsauen und ein h?ufigeres Auftreten von leichtbr?chigen Dornforts?tzen bei Pr?ftieren der MLP berichtet. Die Frage stellt sich, inwieweit diese Beobachtungen auf Ver?nderungen in der Kalzium- und P-Versorgung des Schweins zur?ckzuf?hren sind. %K carcass quality, fat quality, health, liquid feeding, meat quality, mycotoxin, outdoor rearing, pig, phytase, phosphorus requirement, CH-Projektkategorie-B %I Agroscope Liebefeld-Posieux, Swiss Federal Research Station for Animal Production and Dairy Products (ALP), Tioleyre 4, CH-1725 Posieux %L orgprints5318