%A Martin Koller %A Hans-Jakob Sch?rer %T Alternaria-Regulierung in Biokarotten: 2004 %X Karotten sind eine wichtige Kultur im Biologischen Anbau. Im Vergleich zu anderen Gem?searten weisen Karotten einen ?berproportionalen Bioanteil im Verkauf. F?r Landwirtschaftsbetriebe sind sie anderseits ein wichtiger Ersatz von Zuckerr?ben und Raps in der Fruchtfolge. Das wichtigste Anbauproblem sind Alternariakrankheiten am Blatt und an der Wurzel. Die wichtigsten Gegenmassnahmen sind, neben einer weiten Fruchtfolge (mindestens 4 Jahre Anbaupause) und m?glichst windoffenen Lagen, robuste Sorten und gesundes Saatgut sowie bei starkem Befall die direkte Regulierung mit Kupferpr?paraten. Bereits im Jahr 2003 wurden an der Strafanstalt Wauwilermoos Versuche mit behandeltem Saatgut durchgef?hrt. Dabei wurde das Saatgut mit Milchs?ure behandelt. In diesen Versuchen konnte zwar eine Wirkung der Saatgutbehandlung beobachtet werden, der Befall mit Alternaria konnte aber nicht verhindert werden und war in den behandelten Varianten nur geringf?gig geringer als in den unbehandelten Varianten. In den Versuchen von 2004 auf den Biobetrieben der Strafanstalt Wauwilermoos und von Bernhard Elmiger in Ermensee waren die Ziele: a) die Wirkung einer schonenderen Saatgutbehandlung gegen Alternaria zu testen b) Wirkung des Kupfers nachweisen (da im Herbst oft starker Befall sichtbar ist, wird das ?fters in Zweifel gezogen) und die Strategie des Kupfereinsatzes zu verbessern %D 2004 %K Gem?se, Biohortikultur, Pflanzenschutzstrategien und Epidemiologie, Karotten, Alternaria, Biosaatgut %I Forschungsinstitut f?r biologischen Landbau (FiBL), Frick %L orgprints4851