TY - GEN TI - Direkte Kontrolle von Vicia hirsuta (L.) S.F. GRAY in Getreidebeständen des Organischen Landbaus. A1 - Lukashyk, P. A1 - Berg, M. A1 - Köpke, U. SP - 503 KW - Vicia hirsuta KW - Kainit KW - Abflammen KW - Striegel PB - Verlag Eugen Ulmer Stuttgart UR - https://orgprints.org/id/eprint/4298/ AV - restricted EP - 510 N2 - Die Rauhaarige Wicke (Vicia hirsuta) kann in konkurrenzschwachen Wintergetreidebeständen des Organischen Landbaus in hoher Dichte und Masse auftreten. Die Folge sind Ertrags- und Qualitätsverluste sowie Ernteerschwernisse. Informationen zur erfolgversprechenden Regulierung von Vicia hirsuta fehlen bislang weitgehend. In faktoriellen Feldversuchen zu Winterweizen und Winterroggen wurden das Verätzen der Wicken durch Einsatz von Kainit, die thermische Kontrolle sowie die mechanische Kontrolle (Striegel) in frühen und späten Entwicklungsstadien geprüft. Erfasst wurden Anzahl und Deckungsgrad der Wicken, die Schäden an der Kulturpflanze, Ertragsparameter (Kulturpflanze) und die Samenproduktion der Wicken. Die Ergebnisse aus den Versuchsjahren 2002 und 2003 zeigen, dass: (1) Vicia hirsuta in allen Stadien gegen das Verätzen mit Kainitlösungen empfindlich ist, wobei der Wirkungsgrad bei Anwendung im Jugendstadium am höchsten war. In den Feldversuchen war die Wirkung stark witterungsabhängig; das Getreide wurde durch die Kainitbehandlung nur geringfügig geschädigt. (2) Die Wirkung der thermischen Behandlung auf Vicia hirsuta war abhängig von der Intensität der Hitzeeinwirkung sowie den Entwicklungsstadien von Kulturpflanze und Wicke. Die Auswirkungen des Abflammens auf das Getreide waren bei der Anwendung vor Bestockungsende gering; das Getreide regenerierte sich vollständig. Bei Behandlungen nach der Bestockung des Getreides traten hingegen vglw. starke Schädigungen auf, die auch Ertragseinbußen verursachten. (3) Mit alleinigem Einsatz des Striegels ist eine effiziente Kontrolle von Vicia hirsuta erreichbar. Voraussetzung sind die rechtzeitige Bearbeitung während des Schossens und ggf. wiederholte Durchfahrten bis nach dem Ährenschieben. Y1 - 2004/// ID - orgprints4298 ER -