creators_name: Billmann, Bettina creators_name: Schorn, Wolfgang creators_name: Schaser, Jutta creators_name: Schlüter, Dietmar type: report datestamp: 2005-01-26 lastmod: 2009-08-20 14:25:10 metadata_visibility: show title: Ökologischer Anbau von Zierpflanzen und Baumschulerzeugnissen: Struktur, Entwicklung, Probleme, politischer Handlungsbedarf ispublished: unpub subjects: ornamentals full_text_status: public keywords: BÖL, BOEL, FKZ 02OE307, Baumschule, Baumschulen, Zierpflanzen, Stauden, Status Quo, abstract: Im Projekt wurde anhand qualitativer und quantitativer Befragungen v.a. in biologisch und konventionell arbeitenden Gärtnereien der aktuelle Stand der Erzeugung und Vermarktung ökologischer Zierpflanzen, Stauden und Gehölze ermittelt sowie ein Überblick über die Rahmenbedingungen gewonnen. • Nach Hochrechnungen werden in Deutschland zurzeit auf insgesamt 56 ha Freiland und 12 ha Hochglas Biozierpflanzen und auf 370 ha Freiland bzw. 7 ha Containerfläche Baumschulerzeugnisse produziert. • Von den befragten Betrieben würden insgesamt 90 % aus heutiger Sicht wieder mit dem Bioanbau beginnen. • In der Produktion zeigen sich die Probleme allgemein kleiner als vor der Umstellung erwartet - dies gilt auch für den Pflanzenschutz. Schwierigkeiten bereiten in allen Bereichen vor allem die Punkte Beikrautregulierung und Nährstoffdynamik in Substraten, im Zierpflanzenbau außerdem die Beschaffung von Jungpflanzen, in der Baumschule der Nachbau nach Rosaceaen. • Vor allem direkt absetzende Erzeuger sehen in der Vermarktung das größte Problem. Dagegen beklagen Marktakteure im Großhandelsbereich Schwierigkeiten bei der Beschaffung akzeptabler Bioprodukte. • Die meisten Bio-Betriebe nehmen bei ihrer Entscheidung zur Umstellung finanzielle Nachteile in Kauf. Umstellungshemmnisse bei konventionellen Betrieben liegen in den Bereichen Jungpflanzenbeschaffung und Markt. • Die Richtlinien sind in Details ergänzungs- bzw. verbesserungsbedürftig, bei der Kontrolle wird vor allem die Fachkompetenz der Kontrolleure kritisiert. Sehr uneinheitlich ist die Förderung der Betriebe in den Bundesländern geregelt. • Es besteht ein hoher Bedarf an Beratung, der nur sehr lückenhaft abgedeckt ist. Explizite Forschung für den biologischen Anbau von Zierpflanzen und Gehölzen fehlt fast vollständig. • Auf allen Ebenen wird großer Koordinations- und Regelungsbedarf deutlich. Deshalb wäre ein Gremium von Fachleuten aus Praxis, Handel, Beratung, Administration und Forschung sinnvoll, das sich der Weiterentwicklung des Sektors Ökologische Zierpflanzen und Gehölze widmet. Grundsätzlich zeigt sich die ökologische Erzeugung von Zierpflanzen und Baumschulerzeugnissen als ein offensichtlich gangbarer Weg nachhaltiger und anwenderfreundlicher Produktion, der zum Leitbild für den gesamten Gartenbau werden kann. date: 2003-09 date_type: published institution: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Bonn department: Geschäftsstelle Bundesprogramm Ökologischer Landbau refereed: never referencetext: ANONYM (2003) A: Krebsstudie mit Hinweis auf Baumschulen – Ergebnisse der „Norddeut-schen Leukämiestudie“ vorgestellt, Taspo 21/03 ANONYM (2003) B: Vom Beraten und Beratenwerden, TASPO 31/03 ALVENSLEBEN, R.V.; BRUHN, M. 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