@unpublished{orgprints4127, month = {October}, title = {Neue Methoden zur Bek\"ampfung des Echten Mehltaus im \"Okologischen Landbau}, author = {Heiner E. Goldbach and E. Steinke and J. Burkhardt and A. Ulbrich and S. Meyer and G. Noga}, year = {2003}, keywords = {B?L, BOEL, FKZ 02OE251, echter Mehltau, Tomaten Tomate, Gurken, Gurke, blattoberfl?chen-modifizierende Salzapplikationen, Patentkali, Kn?terichextrakt , Pflanzenschutz, Gem?sebau, Fungizide}, url = {http://orgprints.org/4127/}, abstract = {Blattoberfl?chen-modifizierende Salzapplikationen sollten als Bek?mpfungsmittel gegen Echten Mehltau an Tomaten und Gurken getestet werden hinsichtlich folgender Eigenschaften: - Wirkung verschiedener Salze - Blattvertr?glichkeit - Untersuchung der unterschiedlichen Wirkungsmechanismen mittels REM - ?bertragbarkeit in praxisnahe Versuche. Die verschiedenen Salzl?sungen und Kombinationen aus diesen Salzen unterschieden sich deutlich in ihrer Wirkung auf Gurkenmehltau. Die beste Wirkung ergab sich mit allenfalls geringer Sch?digung des Blattes mit 0,1% MnCl2, 1 % Patentkali (K2SO4/MgSO4) und 1% Kn?terichextrakt. MnCl2 liegt auf Grund seines niedrigen Deliqueszenzpunktes st?ndig gel?st auf der Blattoberfl?che vor, wogegen sich Kn?terichextrakt und Patentkali auf der Blattoberfl?che in einer Art ?Salzkriechen? verteilen durch h?ufigen Wechsel zwischen Trocknen und Wiederverfl?ssigung. Salzsch?den lie?en sich verringern durch Zusatz von Netzmitteln zur Spr?hl?sung. Rasterelektronische Visualisierung zeigte f?r alle untersuchten L?sungen einen direkt toxischen Effekt auf die Mehltausporen und ihre Hyphen in jeder Entwicklungsphase des Pilzes. Eine Verbesserung des N?hrstoffstatus der Pflanzen scheidet als Wirkungsmechanismus aus, da alle Pflanzen optimal ern?hrt waren und die Behandlungen zu keinen signifikanten Ver?nderungen der N?hrstoffgehalte in den Bl?ttern f?hrten. Besonders chloridische Salze f?hrten z.T. zu erheblicher Nekrotisierung der Bl?tter. Da diese Salzl?sungen jedoch auch in geringer Konzentration in der Lage waren, die Ausbreitung des Echten Mehltau effektiv zu verhindern, sollten M?glichkeiten zur Mikrodosierung dieser Salze gepr?ft werden. Extreme Witterungsbedingungen im Sommer 2003 f?hrten dazu, dass Praxistests nicht ausgef?hrt oder normal beendet werden konnten. Es gilt jedoch als sicher, dass einige der untersuchten Salzmischungen in geringen Konzentrationen (zw. 0,1 und 1%) den Befall mit Echten Mehltaupilzen effektiv reduzieren k?nnen, ohne Blattoberfl?chen zu sch?digen.} }