TY - GEN ID - orgprints4099 UR - http://orgprints.org/4099/ A1 - Kratochvil, R. A1 - Lindenthal, T. A1 - Freyer, B Y1 - 2002/// N2 - Die aktuellen Schwierigkeiten im Agrarsektor haben ein bisher nicht dagewesenes Interesse an einer verstärkten Förderung des ökologischen Landbaus durch gezielte agrarpolitische Maßnahmen geweckt. Es werden Zielvorstellungen von bis zu 20% biologisch wirtschaftender Betriebe geäußert. Eine deutliche Zunahme dieser Betriebe ist aufgrund der weitgehend anerkannten und vielfach nachgewiesenen ökologischen Vorzüglichkeit der biologischen Landwirtschaft wünschenswert. Gleichzeitig stellt sich aber auch die Frage nach den ökonomischen und sozialen Konsequenzen einer weitgehenden Umstellung auf ökologischen Landbau. In einer Reihe von Studien wurde versucht, die Wirkungen einer flächendeckenden Umstellung ganzer Länder (Olson et al., 19821), Langley et al., 1983, für die USA; Bechmann et al., 1992, Zerger & Bossel, 1994, Seemüller, 2000, für Deutschland; Lampkin, 1994, für Großbritannien; Alroe & Kristensen, 2001, für Dänemark) oder Regionen (Rist et al., 1989, für den Kanton Zug; Braun, 1995, für Baden-Württemberg; Pommer & Rintelen, 1997, für Bayern) bzw. einer teilweisen Umstellung (Lampkin, 1994: 10 % ökologischer Landbau in Großbritannien; Wynen, 1998: 10 bis 80 %in Dänemark; Zander et al., 1999: in Brandenburg) abzuschätzen. Die Ergebnisse der zitierten Untersuchungen sollen hier vergleichend dargestellt und daraus Handlungsbedarf hinsichtlich einer großflächigen Umstellung abgeleitet werden. KW - Umstellung KW - Ausweitung KW - Leitbild KW - Ökonomie KW - Sozioökonomie KW - Modelle TI - Konsequenzen einer großflächigen Umstellung auf ökologischen Landbau SP - 29 AV - public EP - 31 ER -