@misc{orgprints4097, volume = {82}, number = {1}, month = {January}, author = {R. Kratochvil and O. Kaliski and M. Dorninger and J. Hambrusch and B. Freyer}, title = {Betriebs- und volkswirtschaftliche Effekte einer gro\ssfl\"achigen Bewirtschaftung nach den Prinzipien des \"Okologischen Landbaus II - dargestellt am Beispiel von Veredelungsbetrieben in der Region Mostviertel-Eisenwurzen (N\"O) }, publisher = {Landwirtschaftsverlag GmbH}, year = {2004}, journal = {Berichte \"uber Landwirtschaft}, pages = {101--129}, keywords = {biologische Landwirtschaft, Umstellung, externe Kosten, Deckungsbeitrag,Mastschweine, Zuchtsauen,Regionalentwicklung}, url = {http://orgprints.org/4097/}, abstract = {Im vorliegenden Beitrag werden die betriebs- und volkswirtschaftlichen Effekte einer gro?fl?chigen Bewirtschaftung nach den Prinzipien des ?kologischen Landbaus am Beispiel der Veredelungsbetriebe in der Region Mostviertel-Eisenwurzen (N?) diskutiert. Der Vergleich zwischen biologischer und konventioneller Produktionsweise erfolgt anhand sieben verschiedener Betriebsmodelle (Betriebstypen Mastschweinehaltung, Zuchtsauenhaltung, kombinierte Mastschweine- & Zuchtsauenhaltung mit jeweils einem extensiven und einem intensiven Betriebsmodelle, ein Betriebsmodell des Betriebstyps Mastrinderhaltung). Mittels Linearer Planungsrechnung werden der Gesamt- sowie der Vergleichsdeckungsbeitrag, der systembedingte Mehrkosten im Biobetrieb (Verbands- und Kontrollkosten, Investitionen, Mehrarbeit) zus?tzlich ber?cksichtigt, errechnet. Anschlie?end werden f?r die Betriebsmodelle Bilanzen der Treibhausgasemissionen erstellt, die monet?r bewertet werden. Die Berechnungen dieser Arbeit zeigen, dass in biologisch wirtschaftenden Schweine haltenden Betrieben bei entsprechend h?heren Marktpreisen bessere Gesamt- und Vergleichdeckungsbeitr?ge erzielt werden k?nnen, als in vergleichbaren konventionellen Betrieben. Demgegen?ber ist der Mastrinder haltende Betrieb selbst bei Bezahlung von Biopremiumpreisen nicht in der Lage, seinen Gesamt- bzw. Vergleichsdeckungsbeitrag ?ber das konventionelle Ausgangsniveau hinaus anzuheben. Bei Annahme eines konventionellen Preisniveaus sinken insbesondere in den Schweine haltenden Betrieben die Gesamt- und Vergleichdeckungsbeitr?ge weit unter den konventionellen Wert ab. Die externen Kosten nehmen bei biologischer Bewirtschaftung v.a. durch den Verzicht auf leichtl?sliche mineralische Stickstoffd?nger und geringere zugekaufte Mengen an Kraftfutter in den Mastrinderbetrieben um -58%, in den Mastschweinebetrieben um -61 %, in den Zuchtsauenbetrieben um -44 % und in den Mastschweine- & Zuchtsauenbetrieben um -19 % ab. Werden s?mtliche Betriebsmodelle auf Regionsebene aggregiert, so k?nnen die externen Kosten durch die biologische Bewirtschaftung der Betriebe um rund -45 % gesenkt werden. Bezogen auf die produzierte Menge an Output in 1000 MJ Output werden aufgrund des Produktionsmengenr?ckgangs im ?kologischen Landbau allerdings um +25 % h?here externe Kosten verursacht. Niedrigere absolute externe Kosten bei ?kologischer Wirtschaftsweise unterst?tzen somit die Forderung nach einem umfassenden Ma?nahmenpaket zur F?rderung der Ausbreitung des Biolandbaus, der Sicherung von Biopremiumpreisen und damit der betriebswirtschaftlichen Rentabilit?t der biologischen Landwirtschaft.} }