@misc{orgprints3153, volume = {114}, number = {2}, title = {Hom\"oopathie statt Antibiotika: Feldstudie liefert erste Resultate}, author = {Peter Klocke and Sylvia Garbe and Joerg Spranger and Carl-Christian Merck}, year = {2000}, pages = {40--44}, journal = {Oekologie und Landbau}, keywords = {Mastitis; Homeopathy; Herd Health; Brodowin 1; Klinische Mittelpr?fungen }, url = {http://orgprints.org/3153/}, abstract = {Nach gut zwei Jahren konnte in Brodowin (Brandenburg) eine gro? angelegte deutsch-schweizerische Feldstudie abgeschlossen werden. An einer Herde von 350 Milchk?hen wollten die Tierklinik der FU Berlin und das FiBL testen, ob die Hom?opathie in der Behandlung von Euterentz?ndungen eine taugliche Alternative zu den Antibiotika bieten kann. Die Wirksamkeit der in dieser Studie angewendeten Hom?opathika kann unter den gegebenen Betriebsbedingungen in der Mastitistherapie als sehr wahrscheinlich angesehen werden. Es lassen sich im Vergleich zur Antibiose befriedigende bakteriologische Heilungsraten erzielen, die f?r die Lieferf?higkeit der Milch von vorrangigem Interesse sind. Die insgesamt unbefriedigenden vollst?ndigen Heilerfolge lassen sich durch die Gabe eines hom?opathischen Prophylaktikums vor dem Trockenstellen und zur Geburt verbessern, insbesondere bei antibiotischer Therapie. Auch die Kombination aus hom?opathischer und antibiotischer Trockenstellprophylaxe f?hrt zu weniger Mastitiden in der Folgelaktation. Dieses Ergebnis erscheint auf den ersten Blick aus Sicht der Biolandwirtschaft nicht befriedigend, bietet aber Anlass zur Diskussion. Offenbar ist die hom?opathische Behandlung allein nicht immer in der Lage, eine latente Mastitis vollst?ndig auszuheilen. Die Kombination mit der Antibiose f?hrt m?glicherweise zu einer gleichzeitigen exogenen und endogenen Beeinflussung der Euterschleimhaut. Somit scheint es notwendig zu sein, in weiteren Forschungsprojekten Alternativen zur exogenen Therapie (statt Antibiose) zu konzipieren. } }