@unpublished{orgprints2987, title = {Parasitenproblematik in Betrieben mit Bio Weide-Beef?-Produktion unter besonderer Ber\"ucksichtigung des Magen-Darmwurm-Befalls}, school = {ETH Z\"urich, Institut f\"ur Nutztierwissenschaften}, author = {Rolf Figi}, year = {2002}, keywords = {Veterin?rparasitologie, Bio Weide-Beef, Magen-Darmw?rmer}, url = {http://orgprints.org/2987/}, abstract = {Die vorliegende Semesterarbeit war in ein am FiBL laufendes Forschungsprojekt zur gegenw?rtigen Parasitensituation auf Bio-Weide-Beef (BWB)-Betrieben eingebettet. Das Projekt bestand einerseits aus einer Umfrage, in welcher f?r die Thematik relevante Betriebs- und Managementdaten erhoben wurden, und andererseits aus einer Bestandesanalyse auf der Basis von Kotproben. Die Semesterarbeit befasste sich ausschliesslich mit der Auswertung der in den Frageb?gen erhobenen Daten. Das Ziel der Arbeit lag darin, erste Hinweise zur Parasitensituation in der BWB-Produktion zu erhalten und die Haltungsbedingungen im Hinblick auf die MDN-Problematik zu analysieren. In der Umfrage wurden neben allgemeinen Betriebsdaten Detailangaben zur Weidef?hrung, zur Intensit?t der Fl?chennutzung, zu aufgetretenen Parasitenproblemen und zu bisher durchgef?hrten Kontrollmassnahmen erhoben. In einem zweiten Schritt wurde ein Risikoprofil MDN-Befall f?r BWB-Tiere anhand von Haltungs- und Weidemanagementdaten erstellt, um das Gef?hrdungspotenzial der Jungtiere abzusch?tzen. Mit Hilfe eines Bewertungsschl?ssels wurden die Betriebe in f?nf Risikoklassen eingeteilt. Diese Risiko-Klassifizierung st?tzte sich allein auf epidemiologische ?berlegungen. Aus der Umfrage ging hervor, dass vor allem Magen-Darm- und Lungenw?rmer, aber auch Leberegel in der BWB-Haltung weit verbreitet sind, aber in den meisten untersuchten Betrieben, vor allem aufgrund des von den Tierhaltern praktizierten Weidemanagements, kein gravierendes Problem darstellten. Nur in relativ wenigen Betrieben deutete die durchgef?hrte Risikoklassifizierung auf ein hohes Gef?hrdungspotenzial f?r umfangreiche Infektionen mit MDN hin. Der insgesamt niedrige Einsatz von Entwurmungsmitteln macht deutlich, dass auch im Mittelland eine Aufzucht und Mast von Jungrindern mit einem sehr geringen Einsatz von Anthelminthika m?glich ist. Als wichtiges Defizit wurde die vorg?ngig zu einem Medikamenten-Einsatz meist fehlende Kotdiagnostik aufgezeigt. Die Resultate stellen eine wertvolle Grundlage f?r die vorzuschlagenden Sanierungsmassnahmen in den identifizierten Problembetrieben dar. Die Ergebnisse der Studie werden dar?ber hinaus zuk?nftig als Grundlage f?r die Beratung neuer BWB-Produzenten dienen k?nnen. L?ngerfristiges Ziel dabei muss sein, den Einsatz von Anthelminthika zuk?nftig zu minimieren, um so die ?kologische Qualit?t der gewonnenen Produkte weiter zu optimieren.} }