@unpublished{orgprints2905, month = {November}, title = {Kupferersatz im \"okologischen Weinbau: Entwicklung und Anwendung neuer Formulierungs- und Produktionstechnologien f\"ur den praxisgerechten Einsatz bakterieller Antagonisten}, author = {B. Berkelmann-L\"ohnertz and H. Junge and W.K. Kast and G.A. Wolf}, year = {2003}, keywords = {B?L, BOEL, FKZ 02OE190, Kupferersatz, biologischer Pflanzenschutz, bakterielle Antagonisten, Plasmopara viticola, Falscher Mehltau}, url = {http://orgprints.org/2905/}, abstract = {Im vorliegenden Projekt wurde der Einsatz bakterieller Antagonisten als Kupferersatz zur Bek?mpfung von Plasmopara viticola, dem Erreger des Falschen Mehltaus der Weinrebe, im ?kologischen Weinbau optimiert. Mit Hilfe von Dual-Kultur-Tests wurden sechs bakterielle Antagonisten aus vorhandenen Antagonisten-Stammsammlungen selektiert (Testpilze: Pythium ultimum; Phytophthora infestans). Mittels Blattscheiben-Test im Labor konnte mit den ausgew?hlten Isolaten eine Befallsreduzierung auf unter 5 % Befallsst?rke erzielt werden. Der Befall in der unbehandelten Kontrolle schwankte je nach Ansatz zwischen 19 % und 35 %. Unter Gew?chshausbedingungen zeigte sich an Topfreben ebenfalls eine gute biologische Wirksamkeit gegen den Schadpilz. Die Kontrollpflanzen wiesen einen Befall zwischen 60 % und 77 % Befallsst?rke auf, w?hrend die Bl?tter der Pr?fglieder weniger als 5 % Befallsst?rke zeigten. Zur Eliminierung des Kupferanteils wurden f?r die Freilandversuche drei hochwirksame Isolate ausgew?hlt und in die Bek?mpfungsstrategie ??ko-Standard? integriert. Die Isolate geh?rten den Bakteriengattungen Pseudomonas spp. und Bacillus spp. an. Um die Wirksamkeit im Freiland zu steigern, wurden Formulierungshilfsstoffe ausgew?hlt, die den Bakterien kurz vor der Applikation zugesetzt wurden. Dabei fanden die Substanzen Xanthan gum, Trehalose und PHYTO-VITAL? Anwendung. Aufgrund des extremen Sommers im Jahr 2003 war der Peronospora-Befall im Weinberg so gering, dass keine aussagekr?ftigen Ergebnisse zum Einsatz unter Freilandbedingungen gemacht werden konnten. Studien zur Etablierung der Antagonisten auf dem Rebblatt haben gezeigt, dass die Bl?tter der bakterienbehandelten Versuchsglieder Bakteriendichten aufwiesen, die um etwa eine Zehnerpotenz h?her lagen als die mit Kupfer behandelten Bl?tter. Um m?gliche G?rbeeinflussungen zu erfassen, wurden die Moste im Kleinma?stab (25-Liter G?rbeh?lter) vergoren. Bisher zeigten sich keine Abweichungen vom kupferhaltigen Versuchsglied ??ko-Standard?. } }