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  "keywords": "Anbautechnik Mehrjährige Kulturen, Bioobstbau, Baumstreifenpflege Obstbau, Sandwich-System",
  "abstract": "Aus Gründen einer genügenden Wasser- und Nährstoffversorgung bedarf der Baumstreifen in Niederstammanlagen einer Beikrautregulierung. Erfolgt diese ohne Herbizide wird der Baumstreifen entweder mit organischen Materialien (Baumrinde, Holzhäcksel, Stroh) oder wasserdurchlässigem Kunststoffgewebe abgedeckt oder durch Hacken mit Spezialgeräten offen gehalten. Beide Methoden bergen jedoch gewichtige Nachteile in sich. Bei der Abdeckung sind dies die hohen Materialkosten, der z. T. hohe Kalieintrag (Erhöhung der Stippegefahr) und der erhöhte Mäusedruck. Das herkömmliche Hacken ist zeitintensiv, die Anschaffungs- und Wartungskosten geeigneter Hackgeräte sind hoch. Beim Sandwich-System bleibt ein schmales Band im Zentrum des Baumstreifens unbearbeitet. Links und rechts dieses Bandes werden - im Vergleich zur herkömmlichen Baumstreifenbearbeitung - zwei mindestens halb so breite Streifen durch Hacken offen gehalten. Gemäss neusten FiBL-Versuchsresultaten lässt sich beim Apfel zwischen der herkömmlichen Bewirtschaftung und dem Sandwich-System keine Differenz in der Ertragsleistung feststellen. Der Zuwachs des Stammumfangs lag im Sandwich-Verfahren sogar höher als bei der herkömmlichen Bewirtschaftung. Da beim Hacken Sandwich-Streifen keine Baumstämme im Weg sind, lässt sich die Arbeit rationeller verrichten. Zu diesem Zweck haben die Firma Santini und Braun gemeinsam mit dem FiBL SANDI entwickelt. Dank den tiefen Anschaffungskosten, der Kombinierbarkeit mit dem Fahrgassenmulchen und der höheren Arbeitsleistung lassen sich die Kosten der Baumstreifenbearbeitung deutlich senken. Detailliertere Informationen zu SANDI entnehmen Sie bitte den beiden Flugblättern der Firma Santini und Braun.",
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  "publication": "Tagungsband zur FiBL Bioobstbautagung 28.01.2004 in Frick",
  "publisher": "Forschungsinstitut für biologischen Landbau, Frick",
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