creators_name: Zeltner, Esther creators_name: Hirt, Helen editors_name: Freyer, Bernhard type: bookchapter datestamp: 2004-06-03 lastmod: 2009-08-20 14:22:51 metadata_visibility: show title: Auslaufnutzung von verschiedenen Legehybriden während der Aufzucht und als Legehenne ispublished: pub subjects: 7animalhealth subjects: 9poultry subjects: 5animalbreed full_text_status: public keywords: Tierhaltung Tierzucht, Biogeflügelhaltung, Grünauslauf, Legehennen, Legehybriden abstract: Problemstellung/Ziele: Bereits jetzt werden in der Schweiz etwa die Hälfte der Legehennen mit Grünauslauf gehalten. Meist ist jedoch nur ein kleiner Teil der Tiere draussen und diese befinden sich hauptsächlich im stallnahen Bereich (Hirt et al. 2000). Durch die ungleichmässige Landnutzung besteht ein erhöhter parasitärer Druck auf die Die genetische Herkunft der Tiere beeinflusst verschiedene Faktoren. Es konnte festgestellt werden, dass verschiedene Hybriden unterschiedliches Erkundungsverhalten haben (Klein et al. 2000). Craig, et al. (1983) fanden Hybridunterschiede in der Nervosität und im Furchtverhalten. Die ängstlichere Linie hatte auch grössere Gefiederschäden. Beim Federpicken konnten ebenfalls je nach Hybrid eine unterschiedliche Häufigkeit festgestellt werden (Blokhuis & Beuving 1993, Walser 1997, Kjaer 2000). Von daher ist es nicht verwunderlich, dass auch Unterschiede in der Auslaufnutzung gefunden worden sind (Kjaer & Isaksen 1998). Dies weist daraufhin, dass es möglich ist, auf Legehennen zu züchten, die besser an die extensiven Haltungssysteme angepasst sind und besser in ihnen zurechtkommen. Um zu sehen, ob die Unterschiede stabil sind, wurde das Auslaufverhalten von drei verschiedenen Legehennenthybriden sowohl in der Aufzucht, als auch auf dem Legehennenbetrieb untersucht. Hypothesen: 1. Drei für herkömmliche Haltungsformen gezüchtete Hybriden haben in der Aufzucht und als Legehennen eine unterschiedliche Auslaufnutzung. 2. Bei den verschiedenen Hybriden kommt Schreckverhalten und Federpicken unterschiedlich häufig vor. Überdies stellt sich die Frage, wie die drei Hybriden mit dem parasitären Druck zurechtkommen Fazit: Wir konnten keinen direkten Zusammenhang zwischen Verhalten in der Aufzucht- und der Legehennenphase finden. Jeder der verwendeten Hybriden unserer Untersuchung, kam mit verschiedenen Aspekten besser mit der Freilandhaltung zurecht als die anderen und dies manchmal besser in der Aufzucht und manchmal besser auf dem Legehennenbetrieb. Tierhaltung und Zucht Dies lässt darauf schliessen, dass es Hybriden gibt, die in Bezug auf Freilandhaltung positive Merkmale haben, dass aber ein neuer Hybrid gefunden werden sollte, der möglichst viele dieser positiven Merkmale in sich vereinigt. date: 2003 date_type: published publication: Beiträge zur 7. Wissenschaftstagung zum ökologischen Landbau: Ökologischer Landbau der Zukunft. Wien, 24.-26. Februar 2003 publisher: Universität für Bodenkultur, Wien - Institut für Ökologischen Landbau pagerange: 257-260 refereed: never referencetext: H.J. u. G. Beuving (1993): Feather pecking and other characteristics in two lines of laying hen, Fourth European Symposium on Poultry Welfare, Edinburgh, S. 266 - 267 Craig, J.V., Craig, T.P. u. A.D. Dayton (1983): Fearful behaviour by caged hens of two genetic stocks, Applied Animal Ethology, 10, S. 263 - 273 Häne, M. (1999): Legehennenhaltung in der Schweiz 1998: Erhebung im Auftrag des Bundesamtes für Veterinärwesen, Schlussbericht Hirt, H., Hördegen, P. u. E. Zeltner (2000): Laying hen husbandry: group size and use of hen-runs, Proceedings 13th International IFOAM Scientific Conference, Basel, S. 363 Hocking, P.M., Channing, C.E., Waddington, D. u. R.B. Jones (2001): Age-related changes in fear, sociality and pecking behaviours in two strains of laying hen. British Poultry Science, 42, S. 414 - 423 Kjaer, J.B. (2000): Diurnal rhytm of feather pecking behaviour and condition of integument in four strains of loose housed laying hens, Applied Animal Behaviour Science, 65, S. 331 - 347 Kjaer, J.B. u. P.K. Isaksen (1998): Individual use of the free range area by laying hens and effect of genetic strain, Proceedings of the 32nd Congress of the Internatioal Society for Applied Ethology, Clermont-Ferrand, France, S. 88 Klein, T., Zeltner, E. u. B. Huber-Eicher (2000): Are genetic differences in foraging behaviour of laying hen chicks paralleled by hybrid-specific differences in feather pecking?, Applied Animal Behaviour Science, 70, S. 143 - 155 Walser, P. (1997): Einfluss untershciedlicherFutterzusammensetzung und -aufarbeitung auf das Auftreten von Federpicken, das Nahrungsaufnahmeverhalten, die Leistung und den Gesamtstoffwechsel bei verschiedenen Legehennenhybriden, Dissertation, ETH-Zürich citation: Zeltner, Esther and Hirt, Helen (2003) Auslaufnutzung von verschiedenen Legehybriden während der Aufzucht und als Legehenne. [Use of free ranges by hybrids.] In: Freyer, Bernhard (Ed.) Beiträge zur 7. Wissenschaftstagung zum ökologischen Landbau: Ökologischer Landbau der Zukunft. Wien, 24.-26. Februar 2003, Universität für Bodenkultur, Wien - Institut für Ökologischen Landbau, pp. 257-260. document_url: http://orgprints.org/2738/1/zeltner-hirt-2003-auslaufnutzung.pdf