%A Hubertus Hertzberg %J Beitr?ge zur 7. Wissenschaftstagung zum ?kologischen Landbau: ?kologischer Landbau der Zukunft. Wien, 24.-26. Februar 2003 %T Biologische Helminthenkontrolle bei Weidetieren mit nematophagen Pilzen %X Aufgrund ihrer weiten Verbreitung und der erheblichen Pathogenit?t einiger Spezies stellen gastrointestinale Nematoden bei Weidetieren ein Gesundheitsrisiko dar. Die Kontrolle dieser Parasiten basiert seit mehreren Jahrzehnten nahezu ausschliesslich auf dem Einsatz von Entwurmungsmitteln (Anthelminthika). Diese Tatsache hat speziell bei den Magen-Darm-Nematoden (MDN) der kleinen Wiederk?uer und bei den kleinen Strongyliden des Pferdes weltweit zu einer erheblichen Resistenzentwicklung gef?hrt, von denen im Falle der ovinen MDN s?mtliche kommerziell verf?gbaren Anthelminthika-Klassen betroffen sind. Da sich praxisreife Alternativstrategien f?r die Parasitenbek?mpfung bisher nicht ausreichend etablieren konnten, f?hrt die versch?rfte Resistenzlage zu einem Anstieg des (h?ufig nutzlosen) Medikamenteneinsatzes. Von dieser Entwicklung sind die ?kologisch wirtschaftenden und konventionellen Betriebe gleichermassen betroffen. Vor allem im Hinblick auf eine Erweiterung der Prophylaxem?glichkeiten in ?kobetrieben wird die Suche nach Alternativen zum Anthelminthika-Einsatz derzeit erheblich vorangetrieben. Eine noch in Entwicklung befindliche Methode basiert auf dem Einsatz nat?rlich vorkommender nematophager Pilze, die eine erhebliche Reduktion des Infektionsdruckes auf der Weide bewirken k?nnen. %K Veterin?rparasitologie, Endoparastitenkontrolle, Duddingtonia, Weideparasiten, Anthelminthika %P 289-292 %E Bernhard Freyer %D 2003 %I Universit?t f?r Bodenkultur, Wien - Institut f?r ?kologischen Landbau %L orgprints2732