@inproceedings{orgprints2664, editor = {Andreas H\"aseli}, title = {Neue Erkenntnisse aus Pflanzenschutzversuchen des FiBL}, author = {Jacques Fuchs and Thomas Amsler and Sonia Jimenez and Lucius Tamm}, publisher = {Forschungsinstitut f\"ur biologischen Landbau, Frick}, year = {2004}, journal = {Tagungsband zur Bioweinbautagung 2004}, keywords = {Pflanzenschutz, Phytopathologie, Fungizide, protection des plantes, fongicides}, url = {http://orgprints.org/2664/}, abstract = {Die gezeigten Ergebnisse deuten darauf hin, dass einige interessante Alternativprodukte zu Kupfer in Entwicklung sind. Diese sind jedoch noch weit entfernt von der Marktreife. Mit den Tonerden stehen aber schon jetzt gute Alternativen zu Kupfer zur Verf?gung, die uns erlauben, in normalen Jahren die Krankheitsentwicklung bei Reben zu kontrollieren. In der Schweiz sind vorerst die bekannten Alternativen mit Tonerde verf?gbar. Seit 2004 ist Kaliumpermanganat neu in der Schweizer Bioverordnung aufgef?hrt. Kaliumpermanganat ist nicht in der FiBL-Hilfsstoffliste aufgef?hrt, da kein Handelsprodukt kommerzialisiert ist. Kaliumpermanganat kann aber im Handel bezogen werden. In Deutschland, Italien und Frankreich wird verschiedentlich Phosphit eingesetzt, wobei Phosphit in den jeweiligen L?ndern als Pflanzenst?rkungsmittel oder Blattd?nger registriert ist. Im Annex II der EU-Verordnung 2092/91 ist Phosphit nicht aufgef?hrt, ebensowenig wie in den IFOAM-Richtlinien. Wir verfolgen aufmerksam die Meinungsbildung und die Entwicklung der Zulassungssituation in Europa. Wir haben erstmals seit l?ngerer Zeit neuentwickelte Produkte in den Pr?fungen gesehen, die in Versuchen auch eine handfeste Wirkung gegen den Falschen Mehltau zeigen. Dazu geh?ren ein Pflanzenextrakt, ein einfaches Salz in Lebensmittelqualit?t und ein Resistenzinduktor. Es ist zwar ein weiter Weg von den ersten interessanten Resultaten bis zur Praxiseinf?hrung, aber Ausgangspunkt ist immer der Nachweis einer praxisrelevanten Wirkung. Im sechsten Forschungsrahmenprogramm der EU wurde ein neues Forschungsprojekt zum Kupferersatz im Wein- und Kernobstanbau gestartet (EU Projekt ?REPCO?). In diesem Forschungskonsortium arbeiten Forschungsgruppen aus D?nemark, Holland, Frankreich, Italien, Deutschland und der Schweiz zusammen um alternative Produkte zur Bek?mpfung des Falschen Mehltaues und des Apfelschorfes zu entwickeln. Die Schweiz wird durch das FiBL und die ETH Z?rich vertreten.} }