TY - CONF ID - orgprints2645 UR - http://orgprints.org/2645/ A1 - Häseli, Andreas Y1 - 2004/// N2 - Der konventionelle Tafelzwetschgenanbau hat sich in den letzten Jahren mit der Ausrichtung auf den Spindelanbau und der Einführung verschiedener neuer Sorten, die mehrheitlich schon ab dem 2. oder 3. Standjahr reich tragen, stark verändert. Solche aus wirtschaftlicher Sicht interessanten, aber kostenintensiven Anbausysteme sind auch für den Bioanbau interessant, setzen aber eine regelmässige gute Ertragssicherheit voraus. Die Marktbelieferung mit Bio-Tafelzwetschgen in der Schweiz ist momentan noch gering. Erste Erfahrungen auf Biobetrieben mit diesen neuen Anbauformen und Sorten zeigen, dass auch der Zwetschgenrost (Tranzschelia pruni spinosa und T. discolor) bei gewissen Sorten stark auftreten kann. Starker Zwetschgenrostbefall führt zu vorzeitigem Blattfall und beim Auftreten über mehrere Jahre zu einer Schwächung des Baumes mit entsprechender Ertragsverminderung. Zur direkten Regulierung des Rostpilzes stehen in der Schweiz den Bio-Prozenten bislang keine wirksamen Präparate zur Verfügung. Während vier Jahren prüfte das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) in zwei biologisch bewirtschaftete Zwetschgenparzellen mit verschiedenen Sorten insgesamt fünf verschiedene Wirkstoffe auf ihre Wirkung gegen den Zwetschgenrost. Daneben konnten auch Erfahrungen über die Zwetschgenrostanfälligkeit einiger Sorten gewonnen werden. PB - Fördergemeinschaft Ökologischer Obstbau e.V KW - Beratung KW - Mehrjährige Kulturen KW - Bioobst KW - Tranzschelia pruni spinosa KW - fungicide KW - Neemoil KW - fennel oil KW - Wettable sulphur KW - lime sulphur KW - Bacillus subtilis KW - plum varieties TI - Vierjährige Versuchserfahrungen zur Regulierung des Zwetschgenrostes SP - 115 AV - public EP - 121 ER -