<mods:mods version="3.0" xsi:schemaLocation="http://www.loc.gov/mods/v3 http://www.loc.gov/standards/mods/v3/mods-3-0.xsd" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns:mods="http://www.loc.gov/mods/v3"><mods:titleInfo><mods:title>Krankheitsregulierung im biologischen Kirschenanbau mit neuen Produkten und einer frühzeitigen, vor der Blüte installierten Überdachung </mods:title></mods:titleInfo><mods:name type="personal"><mods:namePart type="given">Andreas</mods:namePart><mods:namePart type="family">Häseli</mods:namePart><mods:role><mods:roleTerm type="text">author</mods:roleTerm></mods:role></mods:name><mods:name type="personal"><mods:namePart type="given">Franco</mods:namePart><mods:namePart type="family">Weibel</mods:namePart><mods:role><mods:roleTerm type="text">author</mods:roleTerm></mods:role></mods:name><mods:abstract>Pilzkrankheiten, allen voran die Monilia (Monilia laxa, M. fructigena), stellen ein existentielles Produktionsproblem im Biokirschenanbau dar, stehen doch zu deren Regulierung bislang keine genügend wirksamen Präparate zur Verfügung. Indirekte Massnahmen wie durchlüftungsfördernder Schnitt und konsequente Entfernung der Fruchtmumien können zwar den Krankheitsdruck merklich reduzieren, reichen aber bei den meist stark anfälligen modernen Tafelkirschensorten bei ungünstiger Witterung nicht für eine ausreichende Ertragssicherheit aus.&#13;
Diese Umstände bewirken, dass Biobetriebe bislang kaum in den Tafelkirschenanbau investieren und IP-Betriebe mit Kirschenanbau nicht auf Biobewirtschaftung umstellen.&#13;
Bei neuen Tafelkirschenanlagen setzen sich aus ökonomischen Gründen immer mehr niederwachsende Anbauformen mit grossfruchtigen Sorten durch. Die meist mangelnde Regenbeständigkeit dieser Sorten erfordert eine Überdachung vor Reifebeginn. Solche teuren Investitionen sind für den Bioanbau jedoch nur sinnvoll, wenn sie zusätzlich eine erhebliche Verminderung des Krankheitsbefalls und damit eine deutlich erhöhte Ertragssicherheit garantieren. Da bei der Moniliakrankheit die Hauptinfektion in der Regel während Nässeperioden in der Blüte stattfindet, müssten die Bio-Kirschenkulturen im Gegensatz zur normalen Anwendung der Abdeckung schon während der Blütezeit vor Niederschlägen geschützt werden, um die gewünschte Krankheitsunterdrückung zu erzielen.&#13;
In den Jahren 2000 bis 2003 wurden in vier biologisch bewirtschafteten Kirschenparzellen Versuche ohne und mit einer vor der Blüte installierten Plastiküberdachung durchgeführt. Zudem wurden 2000 in sechs und 2001 in 4 Versuchen drei neue, potentiell biotaugliche Fungizide auf ihr Wirkung gegen Monilia getestet.</mods:abstract><mods:classification authority="lcc">Crop health, quality, protection</mods:classification><mods:classification authority="lcc">Fruit and berries</mods:classification><mods:originInfo><mods:dateIssued encoding="iso8061">2004</mods:dateIssued></mods:originInfo><mods:originInfo><mods:publisher>Fördergemeinschaft Ökologischer Obstbau e.V.</mods:publisher></mods:originInfo><mods:genre>Conference paper, poster, etc. </mods:genre></mods:mods>