@inproceedings{orgprints2644, title = {Krankheitsregulierung im biologischen Kirschenanbau mit neuen Produkten und einer fr\"uhzeitigen, vor der Bl\"ute installierten \"Uberdachung }, author = {Andreas H\"aseli and Franco Weibel}, publisher = {F\"ordergemeinschaft \"Okologischer Obstbau e.V.}, year = {2004}, pages = {122--130}, journal = {11th Conference on Cultivation Technique und Phytopathological Problems in Organic Fruit Growing. Proceedings to the Conference February 3rd to 5th 2004 at Weinsberg / Germany. D-Weinsberg.}, keywords = {Beratung, Mehrj?hrige Kulturen, Bioobst, Biokirschenanbau, sweet cherry, Monilia laxa, Clasterosporium carpophilum, Blumeriella japii, fungicide, neem oil, Bacillus subtilis, lime sulphur, plastic cover, bloom frost}, url = {http://orgprints.org/2644/}, abstract = {Pilzkrankheiten, allen voran die Monilia (Monilia laxa, M. fructigena), stellen ein existentielles Produktionsproblem im Biokirschenanbau dar, stehen doch zu deren Regulierung bislang keine gen?gend wirksamen Pr?parate zur Verf?gung. Indirekte Massnahmen wie durchl?ftungsf?rdernder Schnitt und konsequente Entfernung der Fruchtmumien k?nnen zwar den Krankheitsdruck merklich reduzieren, reichen aber bei den meist stark anf?lligen modernen Tafelkirschensorten bei ung?nstiger Witterung nicht f?r eine ausreichende Ertragssicherheit aus. Diese Umst?nde bewirken, dass Biobetriebe bislang kaum in den Tafelkirschenanbau investieren und IP-Betriebe mit Kirschenanbau nicht auf Biobewirtschaftung umstellen. Bei neuen Tafelkirschenanlagen setzen sich aus ?konomischen Gr?nden immer mehr niederwachsende Anbauformen mit grossfruchtigen Sorten durch. Die meist mangelnde Regenbest?ndigkeit dieser Sorten erfordert eine ?berdachung vor Reifebeginn. Solche teuren Investitionen sind f?r den Bioanbau jedoch nur sinnvoll, wenn sie zus?tzlich eine erhebliche Verminderung des Krankheitsbefalls und damit eine deutlich erh?hte Ertragssicherheit garantieren. Da bei der Moniliakrankheit die Hauptinfektion in der Regel w?hrend N?sseperioden in der Bl?te stattfindet, m?ssten die Bio-Kirschenkulturen im Gegensatz zur normalen Anwendung der Abdeckung schon w?hrend der Bl?tezeit vor Niederschl?gen gesch?tzt werden, um die gew?nschte Krankheitsunterdr?ckung zu erzielen. In den Jahren 2000 bis 2003 wurden in vier biologisch bewirtschafteten Kirschenparzellen Versuche ohne und mit einer vor der Bl?te installierten Plastik?berdachung durchgef?hrt. Zudem wurden 2000 in sechs und 2001 in 4 Versuchen drei neue, potentiell biotaugliche Fungizide auf ihr Wirkung gegen Monilia getestet.} }