%0 Generic %A Stolze, Matthias %D 2003 %E Freyer, Bernhard %F orgprints:2587 %I Universität für Bodenkultur, Wien - Institut für Ökologischen Landbau %K Agrarpolitik, Projekt: CEEOFP, private Dienstleistungs- und Qualitätssicherungsaktivitäten, Ökolandbauorganisationen, politische Strukturen, Mainstream, politisches Netzwerk, Ökonomie %P 293-296 %T Netzwerkanalyse: eine Methode zur Analyse des Politiksystems für den ökologischen Landbau in Europa %U http://orgprints.org/2587/ %X Der Beitrag der agrarökonomischen Forschung zu der Frage, wie und mit welchen Instrumenten der ökologischen Landbau in Europa politisch unterstützt werden kann, konzentrierte sich bisher vor allem auf zwei Ansätze: die Wirkungsanalyse von bestehenden Politikmaßnahmen und die Entwicklung neuer Politikinstrumente. Forschungsansätze aus dem Bereich der Politikwissenschaften wurden erst in jüngster Zeit angewandt (beispielsweise Michelsen et al. 2001). Vor dem Hintergrund der obigen Ausführungen bestehen aber besondere Wissensdefizite bezüglich der Funktion und der Struktur des politischen Netzwerkes der im ökologischen Landbau aktiven politischen Akteure. Mit der Netzwerkanalyse bietet sich der agrarökonomischen Forschung eine Methode an, mit deren Hilfe sich die Beziehungen zwischen den privaten und öffentlichen Akteuren für den Bereich des ökologischen Landbaus untersuchen lässt. Die Anwendung der Methode kann deshalb einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das Netzwerk der für den ökologischen Landbau relevanten politischen Akteure zu verstehen und dadurch Defizite und organisatorische Probleme zu identifizieren. Realisiert wird dieser Forschungsansatz innerhalb des EU-Projektes “Further Development of Organic Farming Policy in Europe, with Particular Emphasis on EU Enlargement (EU-CEEOFP)”.