@misc{orgprints2388, month = {December}, title = {Analyse von GVO-Verunreinigungen in Bioprodukten: Belastungsgrade und Vermeidungsm\"oglichkeiten in Saatgut, Lebensmitteln und Futtermitteln}, author = {Karin Nowack Heimgartner and Bernadette Oehen and Julia Meier}, year = {2003}, series = {FiBL-Projektbericht}, keywords = {Gentechnik, biologischer Landbau, GVO-Freiheit, Ko-existenz. Organic farming, genetic engineering, co-existence}, url = {http://orgprints.org/2388/}, abstract = {Die Bioproduktion erlaubt weltweit die Anwendung gentechnisch ver?nderter Organismen (GVO) und deren Folgeprodukte gem?ss den international g?ltigen privaten und ?ffentlich rechtlichen Richtlinien nicht. Im Biolandbau werden zwar geschlossene Kreisl?ufe angestrebt, doch sind ?ber viele Pfade Verunreinigungen mit GVO m?glich (siehe Studie K. Nowack Heimgartner, R. Bickel, R. Pushparajah Lorenzen, E. Wyss (2002): Sicherung der gentechnikfreien Produktion. Eintrittswege gentechnisch ver?nderter Organismen, Gegenmassnahmen und Empfehlungen. Hrsg. Bundesamt f?r Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL). Schriftenreihe Umwelt Nr. 340). Die vorliegende Studie untersuchte den Stand der GVO-Verunreinigungen in biologischen Lebensmitteln, Futtermitteln und Saatgut in der Schweiz. Dazu wurden Firmen befragt und Analysedaten von privaten und ?ffentlichen Labor ausgewertet. Generell ist festzuhalten, dass die Schweiz eines der wenigen L?nder ist, das praktisch gentechnikfrei ist: es werden keine gentechnisch ver?nderten Pflanzen in der Landwirtschaft angebaut und es wurden in den letzten Jahren keine Freisetzungsversuche bewilligt. Weder GVO-Lebensmittel noch GVO-Saatgut werden importiert, bei den Futtermitteln waren im Jahr 2002 weniger als 1% der gesamten Importe als GVO deklariert. GVO-Analysen bei Mais- und Sojaprodukten, die im Zeitraum von 2000 ? 2002 von privaten und ?ffentlichen Labors in der Schweiz gemacht worden sind, zeigten, dass GVO Verunreinigungen bei Lebensmitteln bei etwa einem Drittel bis einem Viertel der Proben nachgewiesen werden konnten. Die Deklarationslimite von 1% wurde bis auf wenige Ausnahmen eingehalten. Der grosse Teil der Verunreinigungen lag im nicht quantifizierbaren Bereich von unter 0.1%. Allgemein sind Biolebensmittel weniger stark und weniger h?ufig verunreinigt als konventionelle. Der Unterschied ist jedoch klein. Die Untersuchung kann keine Aussage dar?ber machen, wieviele der verunreinigten Biolebensmittel dann auch tats?chlich als Bioprodukte vermarktet werden. Viele Firmen haben f?r Bioprodukte intern strengere Auflagen als die gesetzliche Deklarationslimite und leiten somit teilweise verunreinigte Bioprodukte in den konventionellen Kanal.} }