%A Walter K. Kast %T Phosphorige S?ure und Salicyls?ure ? eine Alternative zu der Anwendung von Kupfer im ?kologischen Weinbau? %X Sowohl bei Salicyls?ure als Naturstoff als auch bei Phosphoriger S?ure als anorganischer Substanz mit relativ g?nstigem Umweltverhalten und geringer Toxizit?t w?re ein Antrag auf Aufnahme in den Anhang 2 der EU-Verordnung 2092/91 nicht aussichtslos. Phosphorige S?ure hat den Vorteil, dass der Abbau relativ klar und eindeutig ist (zu Phosphat, einem Pflanzenn?hrstoff). In der Praxis d?rfte die Anwendung von Salicylsaeure alleine aufgrund des geringen Effekts uninteressant sein. In Frage kommt allenfalls ein Zusatz zu anderen Stoffen w?hrend der Hauptwachstumsphase. Phosphorige S?ure oder ?kofluid-P waere dagegen sehr interessant f?r einen gezielten Einsatz insbesondere in der Hauptwachstumsphase. Phosphorige S?ure hat bei jungem, wachsendem Gewebe einen relativ starken, kurativen Effekt und kann deshalb auch gezielt kurz nach Infektionen zur Anwendung kommen. Der Neuzuwachs ist nach der Anwendung durch den systemischen Effekt gut gesch?tzt. Eine Anwendung der Phosphorigen S?ure nach Beendigung der Hauptwachstumsphase ist nicht mehr empfehlenswert, da in diesem Zeitraum die Wirkung ungen?gend ist. In dieser Phase ist die Anwendung z. B. von Mykosin wirksamer. Eine Beschraenkung der Anwendung auf sp?testens Mitte Juli w?rde die R?ckstandswerte au?erdem deutlich senken. %D 2005 %K Weinbau, Kupfer, Salicyls?ure, Phosphorige S?ure %L orgprints2156