TY - GEN ID - orgprints2156 UR - http://orgprints.org/2156/ A1 - Kast, Walter K. TI - Phosphorige Säure und Salicylsäure ? eine Alternative zu der Anwendung von Kupfer im ökologischen Weinbau? Y1 - 2005/// N2 - Sowohl bei Salicylsäure als Naturstoff als auch bei Phosphoriger Säure als anorganischer Substanz mit relativ günstigem Umweltverhalten und geringer Toxizität wäre ein Antrag auf Aufnahme in den Anhang 2 der EU-Verordnung 2092/91 nicht aussichtslos. Phosphorige Säure hat den Vorteil, dass der Abbau relativ klar und eindeutig ist (zu Phosphat, einem Pflanzennährstoff). In der Praxis dürfte die Anwendung von Salicylsaeure alleine aufgrund des geringen Effekts uninteressant sein. In Frage kommt allenfalls ein Zusatz zu anderen Stoffen während der Hauptwachstumsphase. Phosphorige Säure oder Ökofluid-P waere dagegen sehr interessant für einen gezielten Einsatz insbesondere in der Hauptwachstumsphase. Phosphorige Säure hat bei jungem, wachsendem Gewebe einen relativ starken, kurativen Effekt und kann deshalb auch gezielt kurz nach Infektionen zur Anwendung kommen. Der Neuzuwachs ist nach der Anwendung durch den systemischen Effekt gut geschützt. Eine Anwendung der Phosphorigen Säure nach Beendigung der Hauptwachstumsphase ist nicht mehr empfehlenswert, da in diesem Zeitraum die Wirkung ungenügend ist. In dieser Phase ist die Anwendung z. B. von Mykosin wirksamer. Eine Beschraenkung der Anwendung auf spätestens Mitte Juli würde die Rückstandswerte außerdem deutlich senken. AV - public KW - Weinbau KW - Kupfer KW - Salicylsäure KW - Phosphorige Säure ER -