eprintid: 2123 rev_number: 2 eprint_status: archive userid: 943 dir: disk0/00/00/21/23 datestamp: 2004-01-15 lastmod: 2010-04-12 07:28:49 status_changed: 2009-08-20 14:21:51 type: journalp metadata_visibility: show item_issues_count: 0 doclang: de projects: ibdf-food-quality refereed: never budget: 0 addtitle: Sulphur content in biodynamic wheat altloc: http://orgprints.org/00002122/ publicfulltext: FALSE creators_name: Hagel, I. creators_name: Schnug, E. title: Schwefelgehalte in biologisch-dynamischem Weizen ispublished: pub subjects: 2security subjects: 8planthealth subjects: 3cereals keywords: Weizenqualität, Schwefel, Proteinqualität, Weizen, Protein, Eiweißqualität abstract: Während eine Untersuchung über den Schwefel-Status von Weizen aus der deutschen konventionellen Landwirtschaft existierte, fehlten diesbezüglich Bestandsaufnahmen aus der ökologischen Landwirtschaft. Die Untersuchung von 61 Weizenproben (vor allem Winterweizen, verschiedene Sorten) aus der biologisch-dynamischen Praxis (Ernte 1995) leistete einen ersten Beitrag hierzu. Die Untersuchung ergab, dass ► die Rohproteingehalte mit einem Mittelwert von 10,0% sehr niedrig lagen. 44,3% der Probengrundgesamtheit lag in den Klassen <10%. Nur 8,2% der Proben wiesen Gehalte über 11,5% Rohprotein auf. ► mit steigendem Stickstoff-Gehalt der Proben auch deren Schwefel-Gehalt zunahm. Der mittlere S-Gehalt betrug 0,127 %. Bezüglich der N:S-Verhältnisse ergaben sich in den Klassen 11-<12 und 15-<16 deutliche Schwerpunkte. ► 42,6 % der untersuchten Proben Schwefel-Gehalte unter 0,12 % aufwiesen. Wenn das N:S-Verhältnis weiter ist als 17:1 (oder. der S-Gehalt des Korns unter 0,12 % fällt) ist ausreichend mit Stickstoff versorgter Weizen bezüglich des Schwefels als unterversorgt anzusehen, Es sollte in weiterführenden Arbeiten geprüft werden, ob dieser Grenzwert von 0,12 % S auch für eiweißarme Weizenproben des ökologischen Landbaus gilt, und ob in diesen Fällen der biologischdynamische Landwirt durch eine geeignete S-Düngung Mehrerträge und bessere Qualitäten erzielen könnte. beim N:S-Verhältnis des Ganzkorns nur 6,6 % der Proben über dem kritischen Wert von 17:1 lagen. Die Vermutung, dass bei diesen weiten N:S-Verhältnissen der Bäcker zusätzlich zur verringerten Knettoleranz und Volumenausbeute (bedingt durch den niedrigeren Proteingehalt des Mehls) mit weiteren Qualitätseinbußen rechnen muss, da mit sinkendem S-Gehalt des Weizens über zähere Teige auch das Backvolumen sinkt, bestätigten sich allerdings anhand der maximalen Dehnwiderstände im Kleberextensogramm nicht. Diese zeigten bei der Sorte Rektor selbst bei weiten N:S-Verhältnissen des Ganzkorns von 16-17 keine Beziehung zu diesem Parameter (r= -0,06, n=11). Bei der Sorte Bussard war sogar eine sinkende Tendenz zu beobachten (r= -0,41, n=6). ► ein Vergleich von 7 biologisch-dynamischen Weizenproben aus dem relativ eng umgrenzten und kaum industriell besiedelten Raum Schwäbisch-Hall und Crailsheim mit N:S-Verhältnissen zwischen 11,02 - 17,73 (Mittelwert=14,43) sehr weit gestreute Werte ergab. Diese hohe Variabilität setzte sich sogar bis in das räumlich sehr begrenzte Gebiet der Schläge einzelner Betriebe fort. Somit kommen für die Ausprägung der Schwefel-Gehalte von Weizen aus biologischdynamischem Anbau neben der Nähe zu urbanen und industriellen Zentren weitere Aspekte (Grundwasseranschluss, S-zehrende Vorfrucht, S-Mineralisierung des Bodens) in Betracht. date: 1997 date_type: published publication: Getreide, Mehl und Brot number: 51 full_text_status: restricted pagerange: 201-202 fp7_project: no access_rights: info:eu-repo/semantics/openAccess citation: Hagel, I. and Schnug, E. (1997) Schwefelgehalte in biologisch-dynamischem Weizen. [Sulphur content in biodynamic wheat.] Getreide, Mehl und Brot (51), pp. 201-202. document_url: /id/eprint/2123/1/2123-hagel-i-et-al-1998-schwefel-konv-dyn.pdf