@misc{orgprints2120, number = {3/1995}, title = {Ein Lagerversuch mit M\"ohren aus biologisch-dynamischem Anbau}, author = {I. Hagel}, publisher = {Forschungsring f\"ur Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise e.V., Verlag Lebendige Erde, Darmstadt}, year = {1995}, pages = {189--192}, journal = {Lebendige Erde}, keywords = {Gem?se, M?hren, Lagerqualit?t, demeter, biologisch-dynamisch}, url = {http://orgprints.org/2120/}, abstract = {Einleitung: Alle Substanzen der M?hre werden nur durch das ihnen ?bergeordnete Prinzip des Lebens so gestaltet und bewahrt, dass sie eben als das erscheinen, was wir dann als knackige M?hre mit bestimmtem Geruch und Farbe wahrnehmen k?nnen. Ist diese innere Kraft der M?hre innewohnende Kraft aber unzureichend, so entgleiten die Stoffe dem Gesamtverband, und die M?hre verfault. In diesem Moment werden die Mineralstoffe tats?chlich wieder zu dem, was sie ohne die Eingliederung in das Leben sind, n?mlich tote Substanzen. Der Mensch, der eine M?hre - oder eine andere Frucht - verzehrt, braucht aber nicht nur die toten Mineralstoffe, sonst k?nnte er auch pr?chtig gedeihen mit diesen in Tablettenform. Das tut er nicht. Er braucht zus?tzlich die M?glichkeit, sich mit einer kr?ftig lebendigen Nahrung auseinanderzusetzen. Diese St?rke des Lebendigen, die einer Pflanze eigen ist, kann man nicht durch Mineralstoffanalysen darstellen. Jedoch eignet sich dazu ein Lagerversuch. An ihm wird sichtbar, welche lebendige Kraft in der M?hre steckt, um Form und Struktur im Zeitverlauf m?glichst lange zu bewahren. Fazit: Zusammenfassend l?sst sich zu den Anbaubedingungen sagen, dass zwar aus der Praxis wie auch aus der Forschung verschiedene Ma?nahmen bekannt sind, die eine gute Lagerqualit?t der M?hren bef?rdern: rechtzeitige Saat und damit gen?gend lange Vegetations- und Ausreifungszeit, keine oder nur m??ige D?ngung der M?hren, keine vom Boden unverdauten Gr?nd?ngungsreste. Jedoch zeigt die Auswertung dieser Untersuchung, dass sehr wohl ohne nachteilige Folgen f?r die Lagerqualit?t gegen diese Regeln versto?en werden kann, wenn die ?brigen Verh?ltnisse sich g?nstig gestalten. So kann ein sp?ter Saattermin bei g?nstiger Witterung in den nachfolgenden Monaten sicher positiver auf die Lagerqualit?t wirken als ein fr?her Saattermin mit nachfolgendem k?hlem und feuchtem Sommer. Und selbst eine ?berwinternde Zwischenfrucht wie der Raps mu? nicht in jedem Falle eine Verschlechterung der Lagerqualit?t bedeuten, wenn sie sachgem?? und rechtzeitig eingebracht wird. Tabellen: - Tab. 1: Lagerparameter (Mittelwerte) in Abh?ngigkeit von der Gr?nd?ngung. Signifikanzberechnung: t-Test - Tab. 2: Lagerparameter (Mittelwerte) der M?hrenproben. Die nach einer Raps- oder Senfgr?nd?ngung angebaut wurden. Signifikanzberechnung: t-Test.} }