creators_name: Dworak, Thomas creators_name: Burdick, Bernhard editors_name: Freyer, Bernhard type: conference_item datestamp: 2003-11-25 lastmod: 2009-08-20 14:21:35 metadata_visibility: show title: Ökologische und soziale Chancen und Risiken des E-Commerce im Nahrungsmittelsektor im Bereich von Regional- und Bioprodukten ispublished: pub subjects: 5markets subjects: 5networks subjects: 4processing full_text_status: public keywords: Internet, Vermarktung, Vermarktungsform, Vermarktungsweg, Online-Shop, Postversand, Selbstabholer, Lieferservicce, Logistik, Kühlkette abstract: Die Zahl der Internet Nutzer steigt jährlich und nähert sich in Deutschland langsam der 60 Prozent Marke, die als Wachstumsgrenze für die westliche Welt gilt. Auch wenn ab dieser Grenze kaum noch neue Nutzer zu erwarten sind, wird das Segment E-Commerce weiter wachsen. Geschäftabwicklung über elektronische Medien d.h. E-Commerce zwischen Unternehmen und Konsumenten (B2C) sind auch im Nahrungsmittelhandel ein Thema geworden. Verschiedene Internet-Portale bündeln Angebote von direktvermarktenden ökologisch und konventionell produzierenden Landwirten, unterschiedlichen Regionalvermarktungsinitiativen, Einzelhändlern sowie regional oder national orientierte Handelsketten und Versandhäusern. E-Commerce generell und so auch im Nahrungsmittelhandel hat auch Auswirkungen auf die Umwelt durch die Veränderungen in der Handelslogistik, vor allem im Bereich Verkehr. Die Meinungen differieren hier derzeit noch, ob es zu einem Anwachsen oder Absinken der Gesamtverkehrsbelastung kommt. Klar ist aber, dass die Anzahl der Das Internet erhöht die Markttransparenz durch die Möglichkeit überregionalen Preise zu vergleichen und Waren (theoretisch) weltweit zu beziehen. Dies beinhaltet gleichermaßen Chancen wie Risiken für Bioprodukte. Kunden die vor Ort schlechten Zugang zu ökologischen Produkten haben oder im Internet preisgünstigere Bioprodukte finden, können gewonnen werden. Dies gilt aber ebenso für konventionelle Produkte. Für die Regionalvermarktung liegen die Chancen vor allem in der regionalen Bündelung und Zusammenstellung einer attraktiven Produktpalette und dem Aufbau einer gemeinsamen Logistik - sowohl für Wiederverkäufer wie für Endkunden - durch Produzentenzusammenschlüsse. Für einzelne Direktvermarkter und Einzelhändler lohnt sich der Aufwand eher nicht. Für diese kann sich aber die Investition in informative Internetauftritte positiv auswirken. Besonders attraktiv ist die Verknüpfung von Angeboten regionaler und / oder ökologischer Produkte mit anderen Angeboten (ländlicher Tourismus, Ferien auf dem Bauernhof, Wellness, Gesundheit). Anders als bei Bioprodukten, die regelmäßigen Kontrollen unterliegen, liegt der Zusatznutzen regionaler Produkte vor allem in der Transparenz und Glaubwürdigkeit, die insbesondere bei Direktvermarktung (Ab- Hof, Marktstand, usw.) gewährleistet ist. Für konventionelle Regionalprodukte sind daher deren transparente und glaubwürdige Darstellung mit Hilfe von Qualitätskriterien und Zertifizierungssystem -auch im Internet- umso notwendiger. Werden Regionalprodukte zu „global" gehandelten Spezialitäten, gehen viele spezifische Vorteile der Regionalvermarktung verloren. Bei der Vermarktung von Regional- und Bioprodukten im E-Commerce ist weiterhin ein kritischer Blick und eine wissenschaftliche Analyse der Effekte der neuen Vermarktungswege und deren sozioökonomischen und ökologischen Vor- und Nachteile der damit verbundenen Logistiksysteme notwendig. date: 2003 date_type: published publication: Beiträge zur 7. Wissenschaftstagung zum Ökologischen Landbau "Ökologischer Landbau der Zukunft" publisher: Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Ökologischen Landbau pagerange: 329-332 refereed: never referencetext: Bretzke R. (2001): E-Goods – Waschmaschinen, Wollpullis, Wirsing, In: Klietmann, M. (Hrsg): Online-Handel, Symposion Publishing. Dworak, T. Burdick, B. (2002): Ökologische und soziale Chancen und Risiken des E Commerce im Nahrungsmittelsektor, Wuppertal Paper. Europäische Union (1991): Verordnung (EWG) Nr. 2092/91 des Rates vom 24. Juni 1991 über den ökologischen Landbau und die entsprechende Kennzeichnung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Lebensmittel Amtsblatt Nr. L 198 vom 22/07/1991. GfK Panel Services Consumer Research GmbH (2001): GfK-Web Scope; 10.000 Internet-Nutzer ab 14 Jahren; Jan - Juni ’01. Kolibius, M. 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