@inproceedings{orgprints1918, editor = {Bernhard Freyer}, title = {Absch\"atzung der Auswirkungen der Krautf\"aule auf den Bio-Kartoffelbau in verschiedenen Europ\"aischen L\"andern, sowie Inventar der angewendeten Anbau- und Pflanzenschutzstrategien}, author = {L. Tamm and B. Smit and M. Hospers and B. Jannsens and J. Burma and J.P. M\olgaard and P.E. L\aerke and H.H. Hansen and C. Bertrand and J. Lambion and M. Finckh and C. Sch\"uler and E. Lammerts van Bueren and T. Ruissen and S. Solberg and B. Speiser and Philip S. and Wolfe M. and C Leifert}, publisher = {Universit\"at f\"ur Bodenkultur, Wien - Institut f\"ur \"okologischen Landbau}, year = {2003}, pages = {149--152}, journal = {\"Okologischer Landbau der Zukunft - Beitr\"age zur 7. Wissenschaftstagung zum \"Okologischen Landbau}, keywords = {?kologischer Kartoffelanbau, Pflanzenschutz, Blight-Mop}, url = {http://orgprints.org/1918/}, abstract = {Problemstellung/Ziele Die Kraut- und Knollenf?ule (Phytophthora infestans) ist die Krankheit, die im biologischen (aber auch konventionellen) Kartoffelanbau in Europa die gr??ten Probleme verursacht. Unter g?nstigen klimatischen Bedingungen breitet sich die Krankheit sehr rasch aus und kann gro?e Ertragsausf?lle verursachen. Innerhalb von Europa variiert der durch P. infestans verursachte wirtschaftliche Schaden stark zwischen den Regionen. Dies h?ngt von verschiedenen Faktoren ab, aber in biologisch bewirtschafteten Anbausystemen immt man an, dass die klimatischen Bedingungen, die verwendeten Sorten sowie die agronomischen Ma?nahmen wie Bodenbearbeitung oder die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln eine wichtige Rolle spielen. Die Reduktion oder das Verbot des Kupfereinsatzes im biologischen Kartoffelanbau wird deshalb auch unterschiedliche Auswirkungen in den verschiedenen Europ?ischen Regionen haben. Als Teilprojekt des EU-finanzierten Projektes Blight-MOP (QLRT 31065) wurde eine detaillierte Studie der ?konomischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen und ein Inventar der Anbausysteme in 7 L?ndern durchgef?hrt, um (i) Ein Inventar der derzeitigen Anbautechniken zu erstellen, (ii) die Auswirkungen von P. infestans auf Ertr?ge und Wirtschaftlichkeit zu evaluieren und die Auswirkungen eines Kupferverbotes abzusch?tzen und um (iii) Pflanzenschutzstrategien von Bioproduzenten zu identifizieren, die bereits jetzt ohne den Einsatz von Kupfer auskommen. Fazit: Diese Betriebsanalyse weist darauf hin, dass eine Optimierung der Einzelmassnahmen und die regionsspezfische Integration von Massnahmen zu einer substanziellen Verbesserung des Anbauerfolges f?hren k?nnen. Die Betriebsanalyse zeigt auch, dass Kupfer bislang eine wichtige Rolle bei der Ertragsbildung gespielt hat. Ein Kupferverbot ohne Angebot von praxistauglichen Alternativl?sungen (wie sie innerhalb von Blight-MOP und anderen Projekten erarbeitet werden) w?rde demnach zu einer starken Destabilisierung des biologischen Kartoffelanbaues und vermutlich zu einer Angebotsvernappung f?hren. Andere Teilprojekte des Blight-MOP Projektes zielen auf die Verbesserung von anbautechnischen Massnahmen und die Entwicklung von Ersatzprodukten f?r Kupfer ab.} }