%T AgChange. Konflikte der Agrarwende %X Die Landwirtschaft der hoch industrialisierten L?nder befindet sich seit Jahrzehnten in einem Prozess der Rationalisierung, Spezialisierung und Konzentration. Sozial- und strukturpolitisch abgefedert, wurden und werden kontinuierlich Fortschritte in der Arbeits- und Ressourcenproduktivit?t erzielt, die zun?chst Versorgungssicherheit und sinkende Nahrungsmittelpreise und sp?ter eine Lebensmittelproduktion weit ?ber den Eigenbedarf erm?glichten. Dieser technisch-?konomische Modernisierungsprozess ging einher mit einschneidenden Ver?nderungen der l?ndlichen R?ume, der Arbeitsprozesse im Agrarsektor und des Alltagslebens auf dem Lande, der ?kologischen Kreisl?ufe im Einzugsbereich der Agrarproduktion und der ?konomischen Situation der Landwirte. Viele dieser Entwicklungen werden von den Betroffenen oder von interessierten gesellschaftlichen Gruppen als ambivalent oder krisenhaft wahrgenommen. Das interdisziplin?re Projekt ?AgChange. Konflikte der Agrarwende? fragt am Beispiel Deutschland nach den gesellschaftlichen Gestaltungs- und Bewertungsm?glichkeiten des landwirtschaftlichen Modernisierungsprozesses. Denn dieser ger?t zunehmend in ein Spannungsfeld aus ?konomischer Globalisierung, ?kologischer Krise und wachsenden gesellschaftlichen Anspr?chen an den Agrarbereich. Ausgehend vom Rahmenkonzept ?gesellschaftlicher Naturverh?ltnisse? (http://www.sozial-oekologischeforschung. org/) soll dabei insbesondere die wechselseitige Konstitution gesellschaftlicher und ?kologischer Krisen in den Blick genommen werden. %D 2003 %K Politik, Verwaltung, Agrarverband, Umweltverband, Verbraucherschutz, Medien, Globalisierung, Rationalisierung, Gender, Wissenstransfer %I Universit?t Hamburg %L orgprints1662