<mods:mods version="3.0" xsi:schemaLocation="http://www.loc.gov/mods/v3 http://www.loc.gov/standards/mods/v3/mods-3-0.xsd" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns:mods="http://www.loc.gov/mods/v3"><mods:titleInfo><mods:title>Steigerung der Wertschöpfung ökologisch angebauter Marktfrüchte durch Optimierung des Managements der Bodenfruchtbarkeit&#13;
Teilprojekt (WP1): Analyse von Praxiserfahrungen und Praxiserhebungen</mods:title></mods:titleInfo><mods:abstract>Gesamtprojekt:&#13;
Um die Palette der Problembereiche erfolgreich bearbeiten zu können, ziehen Forschende aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen von Pflanzenbau über Phytopathologie, Pflanzenernährung und Landtechnik bis hin zur Bodenchemie, -physik und -mikrobiologie unter Einbezug der Ökonomie an einem Strang. Wichtiges Ziel dabei: Synergien erzeugen und für den praktischen Öko-Landbau nutzbar machen. &#13;
Bearbeitet wird das Vorhaben von einem Konsortium bestehend aus FiBL Deutschland und FiBL Schweiz, Bayerischer Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Naturland, Stiftung Ökologie und Landbau, Universität Kassel sowie dem Johann Heinrich von Thünen Institut. Die Gesamtkoordination des über gut drei Jahre angelegten Forschungsvorhabens liegt bei Klaus-Peter Wilbois vom FiBL Deutschland.&#13;
Hauptziel des interdisziplinären Forschungsprojekts ist es, Maßnahmen zur besseren Ausschöpfung standörtlicher Ertragspotenziale und damit zur Steigerung der Wertschöpfung für ökologisch wirtschaftende Betriebe zu entwickeln. Das Projekt verfolgt einen praxisorientierten Forschungsansatz und fokussiert dabei auf viehlose und viehschwache ökologisch geführte Marktfruchtbetriebe. Schwerpunktmäßig sollen Möglichkeiten zur Steigerung der Leistungsfähigkeit von Leguminosen in Reinbeständen und Mischkulturen erforscht werden. Dabei stehen bodenchemische und -physikalische sowie phytosanitäre Aspekte im Vordergrund der Analyse. Außerdem werden ertragswirksame Faktoren und deren Steuerung am jeweiligen Standort in Praxisbetrieben ermittelt. Darüber hinaus werden ökotaugliche Sekundärrohstoffdünger eingesetzt und deren Wirkung bewertet. Sämtliche während des Vorhabens entwickelte und erprobte Maßnahmen des Bodenfruchtbarkeitsmanagements sollen sowohl einer betriebswirtschaftlichen Analyse als auch einer Technikfolgenabschätzung unterzogen werden.&#13;
&#13;
Teilprojekt WP1:&#13;
Auf 32 Praxisbetrieben werden in den Jahren 2009 bis 2011 folgende Fragestellungen bearbeitet, dabei liegt der Schwerpunkt auf der Untersuchung von marktfruchtorientierten Öko-Betriebe auf benachteiligten Standorten (Bodenqualität, Klima):&#13;
§ Welche Parameter oder Parameterkombinationen aus den Bereichen Boden, Pflanze, Bewirtschaftung und Umwelt können die wesentlichen Faktoren von 	&#13;
- Aspekten der Bodenfruchtbarkeit,	&#13;
- dem Ertragsniveau des Wintergetreides,	&#13;
- dem Ertragsniveau der Körnerleguminosen abbilden?&#13;
§ In welchem Maße müssen bestehende Erkenntnisse zu den komplexen Zusammenhängen von Standort, Umwelt, Bodenfruchtbarkeit und Ertragsniveau an die geprüften Standorte und Bewirtschaftungssysteme angepasst werden?&#13;
§ Welche physikalischen, chemischen und biologischen Bodeneigenschaften haben einen wesentlichen Einfluss auf das Auftreten von Fußkrankheiten sowie die Entwicklung und den Ertrag von Körnerleguminosen?&#13;
§ Können bestimmte Bewirtschaftungsmaßnahmen bzw. -systeme ermittelt werden, die - abhängig vom Standort - zur Erreichung bzw. Sicherung hoher Marktfruchterträge bei gleichzeitigem Erhalt oder Steigerung der Bodenfruchtbarkeit besonders beitragen?&#13;
§ Wie werden die untersuchten Bewirtschaftungssysteme bzw. ackerbaulichen Maßnahmen hinsichtlich ökonomischer und energetischer Gesichtspunkte bewertet?</mods:abstract><mods:classification authority="lcc"> Cereals, pulses and oilseeds</mods:classification><mods:classification authority="lcc">  Soil</mods:classification><mods:classification authority="lcc">  Crop husbandry</mods:classification><mods:genre>Project description</mods:genre></mods:mods>