@misc{orgprints14779, title = {T\"oten m\"annlicher Legek\"uken Situationsanalyse Schweiz 2004}, author = {Helen Hirt}, year = {2004}, series = {FiBL-Bericht}, keywords = {Biogefl?gelhaltung, K?kent?ten, m?nnliche Legek?ken, Bio-Br?terei, Begasen, Kohlendioxid, Argon, Edelgasmischungen, Homogenisator, Eintagsk?ken}, url = {http://orgprints.org/14779/}, abstract = {In der Schweiz werden j?hrlich rund 2.3 Millionen Legek?ken produziert. Das heisst auch, dass rund 2.3 Millionen m?nnliche K?ken der Legelinien get?tet werden, da sie sich weder als Zucht- noch als Masttiere wirtschaftlich eignen. In Deutschland sind es j?hrlich ca. 25 Millionen und in Europa ca. 400 Millionen K?ken die get?tet werden. Aus ethischer Sicht ist dies eine unn?tige Zerst?rung von Leben. Die Einf?hrung der ersten Bio-Br?terei in der Schweiz war Anlass die aktuelle Situation zum T?ten der m?nnlichen Legek?ken in den Schweizer Br?tereien zu erfassen und die Probleme so wie m?gliche L?sungsans?tze aufzuzeigen. Mit einer Literaturrecherche wurde der aktuelle Stand der Forschung aufgenommen. Eine Umfrage bei den Schweizer Br?tereien erfasste die angewandten Methoden, den Stand und die Bed?rfnisse der Praxis. Als Erg?nzung wurden diverse Fachleute im In- und Ausland zu ihrem Stand des Wissens und ihrer Meinung befragt. Aus diesen Informationen wurde der notwendige Handlungsbedarf abgeleitet. Das Begasen mit gr?sseren Kohlendioxid-Konzentrationen ist wegen der zu beobachtenden aversiven Reaktionen der K?ken sehr umstritten. In der praktischen Durchf?hrung werden zudem M?ngel festgestellt, die behoben werden m?ssten. Dabei m?ssten die Gaskonzentration, insbesondere der Restsauerstoff, die Beschichtung der Tiere, die Gasf?hrung, die Expositionsdauer etc. genau definiert und kontrolliert werden. Wenn K?ken bei der Begasung mit Kohlendioxid nach Luft ringen, werden sie offenbar nicht ummittelbar bet?ubt. Es m?sste abgekl?rt werden, wie diesbez?glich die Situation in der Schweiz genau ist. Die T?tung mit Argon wird aus Tierschutzsicht zwar als beste Methode genannt, vom Hersteller solcher T?tungsanlagen wird jedoch vom Einsatz von Argon abgeraten, da unsachgem?sser Argoneinsatz f?r das Personal gesundheitssch?digend sein kann. Es m?ssten daher die genauen Vor- und Nachteile von Argon- oder anderen Edelgasmischungen im Vergleich zur in der Schweiz ?blichen Kohlendioxid-Begasung verglichen werden. Eine m?gliche T?tung ?ber den Impfapparat sollte ebenfalls abgekl?rt werden. Unvollst?ndig geschl?pfte K?ken m?ssten unbedingt mit dem Homogenisator get?tet werden. Auf Gesetzesebene ist die Bet?ubungspflicht f?r das T?ten von Eintagesk?ken explizit zu fordern. Zudem w?re es sinnvoll, analog zu den Richtlinien ?ber das fachgerechte und tierschutzkonforme T?ten von Versuchstieren, die wichtigsten T?tungsmethoden f?r Eintagesk?ken zu definieren. F?r die Praxis sollten die bestm?glichen Methoden, die Handhabung der Anlagen sowie die Kontrolle des T?tungsverlaufes zusammen mit Fachleuten als Standard definiert werden. Ein solcher Standard hat sich f?r Grossbritannien bew?hrt. Ideal w?re es, wenn auch die Beseitigung und Verwertung der aussortierten Eintagsk?ken geregelt werden k?nnte. Der Standard sollte zumindest in Biobr?tereien als verbindlich angewandt, bzw. f?r alle Br?tereien als Empfehlung verbreitet werden. Die eben genannten Punkte sollen in einem Folgeprojekt umgesetzt werden.} }