@misc{orgprints14516, title = {Transport und Schlachtung von Bio-Tieren}, keywords = {Tierhaltung, Tierzucht, Transporte, Schlachtung}, url = {http://orgprints.org/14516/}, abstract = {In der Bioproduktion ist zwar die Tierhaltung und F?tterung sowie die Verarbeitung des Fleisches genau geregelt und kontrolliert. In der Zeitspanne vom Hof bis zur T?tung der Tiere gelten jedoch ?nur? die Tierschutzgesetzgebung, sowie die Anforderungen der Tierverkehrskontrollen. Die Konsumenten und Konsumentinnen erwarten jedoch kurze Transportwege der Lebendtiere und eine ?humane?, schmerz- und stressfreie Schlachtung. Es stellte sich daher die Frage, welche Probleme zwischen Verlad ab Hof und T?tung im Schlachthof bestehen und wie diese sinnvoll angegangen werden k?nnen. Es zeigte sich, dass die meisten Probleme beim Transport und bei der Schlachtung von Tieren nicht bio-spezifisch sind. Bei Bio-Tieren kann es aber strukturbedingt zu einer Versch?rfung der Probleme kommen. So f?hrt z.B. das zentrale Schlachten von Bio-Tieren zum Teil zu l?ngeren Transportwegen. F?r eine umfassende Beurteilung fehlen aber viele Informationen. Ein wissenschaftlicher Vergleich von b?uerlichen und gewerblichen Tiertransporten betreffend Tiergerechtheit und Belastung w?re sinnvoll. Auch die Situation auf den Viehm?rkten sollte dabei genauer angeschaut werden. Ebenso m?sste die k?nftige Entwicklung in der EU mit ber?cksichtigt werden, da die Vertragspartner der Grossverteiler bei der Schlachtung wegen m?glicher Exporte von Zulieferern die entsprechenden EU-Normen verlangen. F?r k?rzere Transportwege w?re es sinnvoll, wenn die Grossverteiler ihr Fleisch nicht nur von ein oder zwei Schlachtbetrieben beziehen w?rden. Eine regionale Schlachtung, z.B. L?mmer in Graub?nden, w?re denkbar und k?nnte finanziell durchaus rentabel sein.} }